Sport

Österreichs U21 ringt Russland in EM-Quali nieder

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:01

Die österreichische U21-Nationalmannschaft liegt nach dem zweiten Spiel weiter auf Kurs Richtung Europameisterschaft 2017 in Polen. Die Nachwuchs-Teamspieler rund um Michael Gregoritsch und Louis Schaub fuhren einen hart erkämpften 4:3-Heimerfolg in St. Pölten gegen Russland ein. Dabei musste die U21 lange um den Sieg zittern, gab zwei Mal eine Führung aus der Hand.

Von der ersten Minute an übernahm die rot-weiß-rote Elf in St. Pölten das Kommando. Nach sieben Minuten kombinierte sich die Elf von Coach Werner Gregoritsch in den Strafraum, Louis Schaub legte allerdings zu uneigennützig ab. Doch zwei Minuten später war der Ball dann im Tor. Schaub brachte einen Eckball in den Strafraum, wo Trainersohn Michael Gregoritsch mit dem Fuß einnetzte. Nur zehn Minuten später legte Louis Schaub mit einem gefühlvollen Abschluss aus sieben Metern nach (20.). 

In der Folge schaltete das rot-weiß-rote Team einen Gang zurück, präsentierte sich nicht mehr effizient beim Verwerten der Torchancen. Das rächte sich in der 40. Minute, als die Russen mit der ersten Torchance den Anschlusstreffer erzielte. Nach Lochpass von Kapitän Morosov schob Sheydayew aus kurzer Distanz ein. Die zweite Hälfte begann gleich mit dem nächsten Schock für Rot-Weiß-Rot. In der 49. Minute glich Tashaev mit einem Schuss von der Strafraumgrenze überraschend aus.

Späte Entscheidung

Der zweite Gegentreffer rüttelte die U21 aber wieder wach. In der 54. Minute brachte Alessandro Schöpf die Gastgeber mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck in Front. Doch die Russen schlugen zurück. Stürmer Tashaev holte gegen Louis Schaub einen fragwürdigen Strafstoß heraus, den der Gefoulte selbst in der 66. Minute verwertete. 

Gegen die körperlich stärker werdenden Russen mühte sich die österreichische U21 bis zur 79. Spielminute. Da gingen die rot-weiß-roten Nachwuchskicker zum dritten Mal in Führung. Der eingewechselte Kevin Friesenbichler tankte sich auf der linken Seite durch, spielte den idealen Stanglpass in den Strafraum, wo Alessandro Schöpf am langen Eck seinen zweiten Treffer des Abends markierte. 

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