Das österreichische U21-Nationalteam gewann am Freitag das EM-Qualifikationsspiel gegen Finnland mit 2:0 (0:0). Der eingewechselte Michael Gregoritsch (77.) und Kevin Friesenbichler (91.) trafen für die ÖFB-Elf.
Die Mannschaft von Teamchef Werner Gregoritsch tat sich in der Wiener Generali Arena gegen defensiv gut organisierte Skandinavier lange Zeit schwer. Zudem waren die verletzungsbedingten Ausfälle von Florian Grillitsch (Werder Bremen) und Louis Schaub (Rapid Wien) spürbar. Weiters stieß der Trainersohn, der zuletzt beim dreimal eingenetzt hatte, angeschlagen zum Team und musste zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Finnland zeigte sich aber auch in der Offensive gefährlich. In der 8. Minute musste Goalie Daniel Bachmann nach einem Konter der Skandinavier den allein auf ihn zustürmenden Pohjanpalo stoppen. Österreichs beste Chance im ersten Durchgang hatte Alessandro Schöpf. Ein Freistoß des Nürnberg-Legionärs wurde von einem finnischen Verteidiger gefährlich ans Lattenkreuz abgefälscht.
Ausschluss brachte die Wende
Die entscheidende Wende zugunsten der Hausherren brachte der Ausschluss des Finnen Yaghoubi in der 57. Minute. 20 Minuten später konnte der kurz zuvor eingewechselte nach einer Flanke von Philipp Mwene per Kopf den Führungstreffer erzielen. Mit einem gefühlvollen Heber nach einem Assist von Schöpf fixierte Friesenbichler den 2:0-Endstand.
"Wir sind geduldig geblieben und haben verdient gewonnen", meinte Friesenbichler nach der Partie. "Die Mannschaft hat gewusst, sie wird die Chance bekommen, wenn sie einen Mann mehr ist", lobte Teamchef Gregoritsch die Geduld seiner Mannschaft. Am Dienstag kommt es in Fürth zum Kracher gegen Deutschland. Beide Teams liegen derzeit mit vier Siegen aus vier Spielen punktegleich an der Tabellenspitze.