ÖSV-Boss Schröcksnadel hilft der Corona-Forschung

Wegen des Coronavirus wurde die Skisaison vorzeitig beendet. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel berichtet nun, wie er die zusätzliche Freizeit nützt, und wie er sich im Kampf gegen die Krankheit engagiert.

Mit seinen 78 Jahren gehört Schröcksnadel zur Hochrisiko-Gruppe. Er versichert, bei bester Gesundheit zu sein - und sogar hart an der Form zu arbeiten. "Da es in Tirol eine Ausgangssperre gibt, habe ich plötzlich zu Hause sehr viel Zeit, um zu trainieren", berichtet er "blick.ch". "Wenn es noch länger so weitergeht, werde ich in ein paar Monaten einen richtig schönen Sixpack haben."

Eine Erkrankung vor einigen Jahren hat "Schröcksi" zum Mithelfer im Kampf gegen das Coronavirus gemacht. Er wurde in einem Krankenhaus in Vancouver wegen einer schweren Erkältung behandelt, zwei Monate später bedankte er sich bei den kanadischen Ärzten. "Bei dieser Gelegenheit hat mir der Professor sein Forschungsprojekt gezeigt. Das unterstütze ich seit 2013 finanziell. Mit meinem Geld konnte so der Lohn eines dänischen Krebsforschers bezahlt werden, der jetzt auch einen Impfstoff gegen das Coronavirus mitentwickelt."

Das Forscherteam in Kopenhagen erstattet Schröcksnadel regelmäßig Bericht. "Die glauben, dass sie bis zum nächsten Winter einen Impfstoff haben werden", meint er. Nachsatz: "In Österreich gibt es ein anderes Team, das davon ausgeht, den passenden Impfstoff bereits in ein paar Monaten zu kennen." Wer am Ende das Rennen macht, ist wohl nebensächlich. Hauptsache, das Virus wird effektiv bekämpft.

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