ÖSV-Coach nach Pleite: "Der Druck ist spürbar"

Österreichs Slalom-Asse fahren den Top-Ergebnissen hinterher. Beim Flutlicht-Event in Madonna di Campiglio wurde "Nobody" Johannes Strolz als Zehnter der beste rot-weiß-rote Athlet. Vor den Rennen in Adelboden steigt der Druck.
Nicht nur bei den Athleten waren die Gesichter nach dem Rennen in Italien lang. Michael Matt und Manuel Feller konnten sich nicht für die Entscheidung qualifizieren. Marco Schwarz rutschte im zweiten Lauf von Platz sieben auf Rang 15 zurück. Immerhin gab es im Gegensatz zu Zagreb einen Top-Ten-Platz – durch "Nobody" Johannes Strolz, der als Zehnter erstmals Weltcup-Punkte holte.

Kaum hatte er sein bestes Slalom-Ergebnis eingefahren, musste Strolz seinen Kollegen den Rücken stärken. "Bester Österreicher zu sein klingt gut, aber ich glaube, dass es noch besser geht als Platz zehn. Wir können es alle besser", stellte er klar. Nachsatz: "Wir werden Gas geben und das noch hinbekommen. Wir wissen, dass wir den Speed haben."

Die Gelegenheit, das zu beweisen, kommt bald. Am Samstag steigt in Adelboden der Riesentorlauf, am Sonntag ist schon der nächste Slalom angesetzt. Bis dahin ist auch das Trainerteam um Marko Pfeifer gefordert.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Slalom-Chefcoach meinte nach der Madonna-Abfuhr: "Es war nicht das Ergebnis, das wir uns vorgestellt haben. Schwarz will es mit der Brechstange, bei den anderen war es überhaupt ganz komisch. Bei Michi hat irgendwas überhaupt nicht funktioniert, im Training war er weit vor allen anderen."

Der Coach bemüht sich, keine Krisenstimmung aufkommen zu lassen: "Natürlich ist der Druck spürbar. Das gilt es jetzt alles zu analysieren. Wir sind die Mannschaft, die letztes Jahr einen dreifach-Erfolg bei der WM hatte. Wir hatten heuer das Glück nicht ganz auf unserer Seite. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Die haben wir."

Am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass es bald wieder besser läuft. "Es geht schnell von einem Rennen zum anderen", meint Pfeifer. "Man bekommt über die Medien mit, dass man ein Podium erwartet. Wir werden noch gute Rennen zeigen."

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