Ted Ligety will wissen, dass der Sölden-Riesentorlauf nur wegen Marcel Hirscher abgesagt wurde. "Unfair", sagt der ÖSV. Plus: So witzig reagiert Neureuther.
Orkanartige Winde sorgten für eine Absage des Herren-Riesentorlaufes von Sölden. Der US-Ski-Star Ted Ligety will dies nicht glauben - er sorgt stattdessen mit einer wilden Verschwörungstheorie rund um Marcel Hirscher für Aufsehen. Hier geht's zur Story!
"Es ist etwas seltsam, wenn ein Rennen schon um 6.45 Uhr früh abgesagt wird, an dem Österreichs größter Star nicht teilnehmen kann", schrieb Ligety auf Twitter. "Kann schon sein, dass das Wetter da oben schrecklich ist. Aber wenn der Präsident des ÖSV schon Tage vorher erzählt, dass das Rennen abgesagt wird, dann stinkt das."
"Ein sicheres Rennen war unmöglich"
Eine dubiose Theorie, die der Österreichische Skiverband so nicht auf sich sitzen lässt. "Ich verstehe so etwas nicht. Bis jetzt war Ted ein großer, fairer Sportsmann", wundert sich etwa ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher. "Vielleicht haben ihn seine Trainer schlecht informiert darüber, wie es am Berg ausschaut."
Für den Tiroler war die Absage des Weltcup-Auftakts alternativlos: "Oben fliegen die Sachen durch die Gegend, die Lampen wackeln heftig. Im Endeffekt war es unmöglich, ein sicheres Rennen abzuwickeln, vor allem für die Zuschauer." Für die Giftpfeile von Ligety Richtung ÖSV hat er kein Verständnis: "Warum dann ein Sportler trotzdem so zündelt, verstehe ich nicht. Ich finde das unfair. Es ist ja nicht das erste Rennen, das abgesagt wird."
Neureuther hat die Lacher auf seiner Seite
Für jede Menge Lacher sorgt hingegen einmal mehr Deutschlands Ski-Held Felix Neureuther. Der 33-Jährige kommentierte die Absage mal eben mit diesem witzigen Sketch:
(red.)