ÖSV-Doppelsieg beim Tournee-Auftakt

Österreichs Skispringern ist beim Auftaktbewerb der 63. Vierschanzen-Tournee ein Traumstart gelungen. Stefan Kraft feierte in Oberstdorf seinen Premierenerfolg und verwies Michael Hayböck um 6,9 Punkte auf den zweiten Rang. Der Salzburger hatte bereits nach dem ersten Durchgang bei wechselnden Windverhältnissen und Schneefall geführt.

 

Nach einem starken ersten Sprung bei viel Rückenwind lag Stefan Kraft nach dem ersten Durchgang in Führung. Der Vierte nach dem ersten Sprung, Michael Hayböck, eroberte mit 132,5 Metern die Führung, an der zunächste Andreas Kofler und Peter Prevc scheiterten. Der Slowene hatte im ersten Durchgang noch mit 139 Metern die Tagesbestweite aufgestellt. 

Stefan Kraft behielt als Letzter Springer am Anlaufturm die Nerven und segelte auf 129,0 Meter. Aufgrund des Vorsprungs aus dem ersten Durchgang reichte die Weite zum ersten Sieg. Kofler landete mit 126 Metern im zweiten Durchgang auf dem starken fünften Rang. 

Favoriten straucheln

Nach dem ersten Durchgang war Gregort Schlierenzauer als bester Lucky Loser nach einer Duell-Niederlage gegen Hayböck auf dem sechsten Platz gelegen, vergab mit einem zu kurzen zweiten Sprung auf 119,5 Meter aber eine Spitzenplatzierung. Der Tiroler muss sich beim Tournee-Auftakt mit Rang 17 begnügen. Der Vorjahressieger Thomas Diethart, der als 29. nach dem ersten Versuch in den zweiten Durchgang gerutscht war, konnte sich auf Rang 27 vorarbeiten. 

Mit einem Sturz bei 133 Meter schaffte es Simon Ammann nicht in den zweiten Durchgang und hat damit nach der ersten Station bereits alle Chancen auf den heiß ersehnten Tournee-Erfolg vergeben. Der angeschlagene Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch arbeitete sich mit einem Satz auf 131 Meter noch auf Rang vier vor. Routinier Noriaki Kasai vergab mit einem schwachen zweiten Sprung einen Stockerlplatz und landet auf dem achten Platz.
Ergebnis:

 1. Stefan Kraft (AUT) 291,9 Punkte 

 2. Michael Hayböck (AUT) 285,0   

 3. Peter Prevc (SLO) 283,9      

 4. Kamil Stoch (POL) 274,9      

 5. Andreas Kofler (AUT) 274,8    

 6. Anders Fannemel (NOR) 270,7  

 7. Roman Koudelka (CZE) 265,3   

 8. Noriaki Kasai (JPN) 264,3   

 9. Daiki Ito (JPN) 262,5     

  . Jernej Damjan (SLO) 262,5   

11. Lauri Asikainen (FIN) 258,6      

12. Phillip Sjöen (NOR) 256,7   

13. Severin Freund (GER) 255,0        

14. Anders Jacobsen (NOR) 254,7

15. Richard Freitag (GER) 251,4     

16. Rune Velta (NOR) 248,1      

17. Gregor Schlierenzauer (AUT) 247,5     

18. Marinus Kraus (GER) 246,9     

19. Stephan Leyhe (GER) 241,8   

20. Taku Takeuchi (JPN) 239,3    

21. Anders Bardal (NOR) 236,4 

22. Daniel Wenig (GER) 236,1      

23. Dmitrij Wassilijew (RUS) 236,0   

24. Robert Kranjec (SLO) 231,8      

25. Michael Neumayer (GER) 230,2   

26. Piotr Zyla (POL) 227,2     

27. Thomas Diethart (AUT) 222,3     

28. Johann Forfang (NOR) 220,3   

29. Vincent Descombes Sevoie (FRA) 217,1   

30. Wladislaw Bojarinzew (RUS) 173,4      

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