- ÖSV-Boss Schröcksnadel stellt Weichen für Zukunft: Vorarlberger neuer Rennsportleiter unserer Ski-Herren - Deutschlands Verbandsdirektor Maier schäumt über den plötzlichen Abgang des Olympia-Goldschmieds
Nach der völlig verpatzten Olympia-Saison rollen beim ÖSV jetzt die Köpfe. Nach elf Jahren als Herren-Cheftrainer muss Toni Giger sein Amt an Mathias Berthold abgeben. Der 44-jährige Vorarlberger wechselt vom deutschen Damen-Team zum ÖSV und startet seine neue Tätigkeit mit einer Kampfansage: Ich will eingeschliffene Strukturen aufbrechen und neue Motivation ins Herren-Team bringen!
Seinem Vorgänger Toni Giger streut Berthold Rosen: Ich trete in große Fußstapfen. Wenn ich auch so viele Erfolge verbuchen kann, dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt!
Unglücklich ist man in Deutschland über seinen überraschenden Abgang. Bis vor Kurzem bestritt Berthold noch sämtliche Verhandlungen mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Wir bedauern diese Entscheidung. Er hat in den letzten Jahren sehr gute Arbeit verrichtet, meint DSV-Alpinchef Wolfgang Maier.
Bertholds Deutschland-Bilanz kann sich sehen lassen. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver holte sein Damen-Team drei Goldmedaillen.