ÖSV-Skispringerin kassiert Strafe nach ORF-Interview

Nach einem verpatzten Sprung redete sich Daniela Iraschko-Stolz den Frust von der Seele. Doch ihre Sager im ORF-Interview bleiben nicht ohne Folgen.

Bei den Weltcup-Auftaktspringen in Lillehammer landete Iraschko-Stolz auf den Rängen 23 und 15. Platzierungen, mit denen die 36-Jährige garnicht zufrieden ist. In ihrer offenen Art redete sie sich auch im ORF-Interview den Frust von der Seele.

Iraschko: "Mit Wunschtrainer arbeiten"

Nach ihrem Frust über "patscherte" Sprünge kündigte sie an, den Weltcup-Event in Klingenthal auslassen zu wollen und stattdessen lieber mit "ihrem Wunschtrainer zu arbeiten".

Das missfiel den ÖSV-Verantwortlichen, die ihre Athletin zum Gespräch baten. Doch auch da scheint die Tirolerin nicht die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Sportdirektor Mario Stecher kündigt an: "Nach dem, was sie gesagt hat, hat sie mit Konsequenzen zu rechnen." Wie genau die aussehen sollen, wird bis Mittwoch entschieden.



"Es tut mir leid"

Iraschko-Stolz wiederum entschuldigte sich später auf Facebook für ihr Verhalten. "Es tut mir leid, dass ich oft jene Menschen mit überhasteten Aussagen verletze, die nur das Beste wollen. Ich werde die Konsequenzen tragen und daraus lernen", schreibt sie.

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