Sport

ÖSV-Stars schnuppern Formel-1-Luft in Spielberg

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:30

Am Samstag besuchten mehrere österreichischen Wintersportler den Red Bull Ring. "Heute.at" sprach mit Skispringer Thomas Morgenstern und Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer.

. "Heute.at" sprach mit Skispringer Thomas Morgenstern und Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer.

Eines vorweg, für beide ist es nicht der erste Kontakt mit der Formel 1. "Ich war 2003 mit meinem Papa da. Da sind wir oben auf der Wiese an der Schönberg-Geraden gewesen", erinnert sich Mayer. Bei Morgenstern ist der letzte Rennbesuch nicht ganz so lange her. "In Spielberg habe ich noch nie die Formel 1 gesehen. Ich war schon in Monza und letztes Jahr auch in Budapest", so der Skispringer.

Heißes Thema in dieser Saison ist die Lautstärke der Boliden. Auch Mayer war über die leise Königsklasse überrascht. "Da gibt es einen festen Unterschied zu früher", erzählte der Goldmedaillen-Gewinner von Sotschi. "Vorher bei der GP2 hat man sich die Ohrenstöpsel reingeben müssen, die hat man bei der Formel 1 nicht gebraucht." Wem er am Wochenende die Daumen drückt? "Vom Typ her daugt mir Kimi Räikkönen. Ich denke aber, dass es wieder ein Mercedes-Fahrer machen wird."

Morgenstern ist begeisterter Hobby-Rennfahrer und war auch schon öfters in Spielberg unterwegs. Dass die Formel-1-Piloten mit der ersten und letzten Kurve kämpfen, kann er nachvollziehen. "In der ersten Kurve habe ich mir auch sehr schwer getan und die letzte Kurve ist auch sehr tückisch", weiß der dreifache Olympia-Goldene. "Für mich war die dritte Kurve die tückischste, weil du bergab anbremst und die Kurve auch noch nach außen hängt."

Markus Miksch, Spielberg

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