ÖSV-Team springt in Zakopane aufs Stockerl

Österreichs verjüngtes Skisprung-Nationalteam hat am Samstag in Zakopane im Weltcup-Teamspringen den dritten Platz belegt. Das Quartett Michael Hayböck, Manuel Poppinger, Thomas Diethart und Gregor Schlierenzauer, das nach dem ersten Durchgang noch knapp hinter Deutschland Zweiter war, musste sich Slowenien und Deutschland geschlagen geben.

Lange Zeit hatten sich die ÖSV-Adler mit Deutschland um Platz eins gemessen, nach den ersten zwei Sprüngen führte Österreich auch hauchdünn. Ein verpatzter Absprung von Poppinger im zweiten Durchgang brachte dem Youngster nur einen 114 m-Satz und auch Tournee-Champion Diethart war von den Springern der vier um die Podestplätze kämpfenden Teams mit 121 m der schwächste.

Am Ende sollten es die Slowenen sein, die sich aus dem Quartett durchsetzten. Vor allem Jernej Damjan (134/134,5 m) und Peter Prevc (132/131,5) überzeugten in der Gewinner-Mannschaft in beiden Durchgängen. Slowenien siegte 11,7 Zähler vor den Deutschen. Die zwischendurch sogar auf Platz vier zurückgefallenen Österreicher wiesen auf Slowenien schon 26,6 Punkte Rückstand auf, konnten aber Gastgeber Polen noch abfangen.

Schlierenzauer lobt junges Team

Mit Schlierenzauer und Poppinger (je 24), Diethart (21) und Qualifikationssieger Hayböck (22) hatte Österreich nicht zuletzt nach dem Ausfall des rekonvaleszenten Thomas Morgenstern eines der jüngsten Teams seit langem gestellt. Am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF 1) geht am gleichen Schauplatz noch ein Einzelbewerb in Szene.

Gregor Schlierenzauer, der mit einem 132,5-m-Sprung Rang drei ermöglicht hatte, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Es war eigentlich grandios, weil wir hatten doch eine sehr junge Mannschaft, wo zwei Springer aus dem Kontinentalcup gekommen sind", freute sich Schlierenzauer. 

APA/red

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