Nächster heißer Tanz: In Hütteldorf gastiert nur zwei Tage nach dem Befreiungsschlag gegen Meister Red Bull Salzburg heute Europa-League-Gegner PFC Beroe (Bul). Rapid reicht nach dem 1:1 im Hinspiel ein torloses Unentschieden zum Aufstieg. Doch: Auf ein 0:0 zu spielen, ist nicht meine Art, kündigt Coach Peter Pacult an.
Rapid kämpft heute gegen den bulgarischen Cupsieger PFC Beroe um den Aufstieg in die vierte und damit letzte Europa-League-Qualifikationsrunde. Die Hütteldorfer gehen nach dem Last-Second-Sieg gegen Salzburg mit breiter Brust in die Partie. Wir sind in der richtigen Bahn, ist sich Tormann Raimund Hedl sicher.
Hütteldorfer setzen auf Fans und volle Offensive
Während Beroe seine Liga-Partie verschob, um sich auf das Duell gegen Rapid vorzubereiten, verzichteten die Hütteldorfer auf eine Matchverlegung.
Eishockey- oder Basketballteams spielen auch jeden zweiten Tag, verteidigt Peter Pacult die von ihm getroffene Entscheidung. Müde Beine hofft der Rapid-Coach mit einem vollen Hanappi-Stadion zu kompensieren.
Vor so einer Kulisse wird es für Beroe schwierig, weiß der Trainer, der seine Spieler gestern regenerieren ließ. Trotz Doppelbelastung dürfte dieselbe Startelf wie am Sonntag beginnen. Christoph Saurer: Es wird das nächste Entscheidungsspiel.
Erich Elsigan