Pacult erklärt: "Das ist Maierhofers Kunst"

2008 tanzte Stefan Maierhofer noch in der Rapid-Herde von Peter Pacult.
2008 tanzte Stefan Maierhofer noch in der Rapid-Herde von Peter Pacult.Bild: GEPA-pictures.com

"Heute"-Experte Peter Pacult über die neuen Mittelstürmer in der Liga: Stefan Maierhofer, der mit 37 noch einmal mit Wattens angreift und Rapids Neuzugang Ercan Kara.

"Stefan Maierhofer ist zurück in der Bundesliga. Das ist gut. Mit seiner Kunst, die Mitspieler mitzureißen, positive Energie zu erzeugen und natürlich auch das eine oder andere Tor zu schießen, kann er Wattens selbst im reifen Fußballeralter von 37 noch helfen.

Diese Rechnung ging auch auf, als ich ihn 2008 von Greuther Fürth aus der Versenkung zu Rapid holte. Mit seinen Toren war er maßgeblich am Titel mitbeteiligt – und plötzlich auch wieder ein gefragter Mann.

Rapid probiert es mit dem 24-jährigen Ercan Kara von Zweitligist Horn. Auch das kann funktionieren. Er hat dort für den Nachzügler im Herbst in 16 Spielen 13 Tore erzielt, trifft mit Kopf und Fuß. Als ehemaliger Stürmer weiß ich: Tore schießen ist überall gleich schwer.

Nur wo schießt er sie bei Rapid? Weil mit Fountas und Kitagawa der Angriff besetzt ist, soll er auch bei den Amateuren aushelfen. Da muss sich Rapid aber fragen, ob das der richtige Weg ist. Normal kommen Spieler von unten nach oben, nicht umgekehrt. Dass Kara auch einmal bei der Austria war, ist für einige Fans hoffentlich kein Problem."

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