Frecher Diebstahl: Renate H. freute sich auf ihr neues Küchengerät – doch statt des erwarteten Pakets kam nur eine leere Verpackung an. Für die Niederösterreicherin, die gerade auf dem Weg nach Alanya (Badeort in der Türkei) war, wurde die Online-Bestellung zum Ärgernis: 30 Euro bezahlt, aber nichts bekommen.
Obwohl die 68-Jährige bei einem Discounter online bestellt hatte, musste sie einiges an Geld für ihr Paket bezahlen – ein "Gemüseschneider" hätte sich darin befinden sollen. Eigentlich kein Problem, wenn die Niederösterreicherin das gewünschte Küchengerät bekommen hätte – doch stattdessen fand eine Freundin das aufgerissene Packerl, der Inhalt fehlte.
Die Niederösterreicherin selbst war gerade am Flughafen auf dem Weg nach Alanya, als das Paket am 28.11. zugestellt hätte werden sollen. "Meine Freundin hat es dann für mich am 7.12. aus dem Hausgang abgeholt und sah, dass es aufgerissen war", so die 68-Jährige fassungslos. Irgendjemand hatte sich an dem Paket zu schaffen gemacht und das Küchengerät gestohlen.
"Man sollte sich schämen", findet die Niederösterreicherin harte Worte für den Dieb. Auf den Kosten bleibt sie nun sitzen. "Ich muss die 30 Euro zahlen und habe nichts davon", beschwert sie sich. Auch Anzeige hatte die 68-Jährige wegen des Diebstahls bereits erstattet. "Ich finde das einfach traurig und eine Frechheit", beschwert sie sich. Hoffnung, dass der Verantwortliche gefunden wird, hat Frau H. jedoch nicht.
Der Onlinestore meldete sich einige Tage nach dem Vorfall bei der Niederösterreicherin: Man wolle ihr das gestohlene Gerät ersetzen und entschuldige sich für die Unannehmlichkeiten. "Die können ja nichts dafür", findet die Wienerin – die Geste weiß sie jedoch zu schätzen.