Wochenlang bezahlte ein 55-jähriger Österreicher vermeintliche Zollgebühren für ein Paket. Dafür übermittelte er einer angeblichen Transportfirma per E-Mail mehrere Card-Codes einer Bezahl-App. Die Lieferung blieb jedoch aus.
Der Fall erstreckte sich über mehrere Wochen. Zwischen 30. Juli und 22. August 2026 schickte der Mann die Codes per Mail an die Transportfirma. Diese sollten zur Begleichung von Zollgebühren für das Paket dienen.
Doch trotz der Zahlungen wurde die erwartete Sendung bisher nicht zugestellt. Für den 55-Jährigen hat das erhebliche finanzielle Folgen.
Insgesamt entstand ihm ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.
Im Laufe des Schriftverkehrs wurden dem Mann auch Bilder eines Frachtscheins sowie weitere vermeintliche Dokumente übermittelt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich bei diesen Unterlagen allerdings um Totalfälschungen handeln.
Das Paket ist bis heute nicht beim 55-Jährigen angekommen. Zurück bleibt ein Schaden von mehreren Tausend Euro.