Der Duft von warmem Teig liegt in der "Heublume" in Innsbruck ab der Früh immer öfter in der Luft, leises Zischen kommt von den heißen Raclette-Platten auf dem Tisch: In Annes (35) Lokal wird Brunch zum kleinen Happening. Statt klassischem Raclette wandern hier flüssiger Pancake-Teig und Kaiserschmarrn auf die heißen Teppanyaki-Platten – und die Gäste brutzeln sich ihr süßes oder pikantes Frühstück einfach selbst.
"Man nimmt sich einfach mehr Zeit fürs Brunchen zusammen", freut sich Inhaberin Anne. Das Nachspeisen-Raclette kommt bei ihren Gästen hervorragend an. "Wir mussten sogar noch mehr Raclette-Platten bestellen, weil die Nachfrage so groß war", lacht sie. Auf den Tisch kommen dann Teppanyaki-Platten, darauf wird einfach der Teig verteilt und gebraten, bis alles goldbraun ist.
Bestellt werden können die Pancakes in süßer oder salziger Variation. Toppings wie Nutella, Honig, Früchte, Speck oder Lachs können nach Belieben auf den selbst gebruzzelten Pancakes verteilt werden. Zum Kaiserschmarrn gibt es Apfelmus, Zwetschkenröster und Zimt-Zucker. Kostenpunkt: 15,60 Euro fürs Kaiserschmarrn-Raclette, 14,10 Euro für die süßen und 15,60 Euro für die salzigen Pancakes.
Entstanden ist die Idee zum neuen Verkaufsschlager in Annes privatem Kreis. "Bei uns gibt es samstags immer Pancakes", erzählt die 35-Jährige. Ihre beiden Töchter (9 und 6 Jahre alt) lieben die Tradition heiß.
"Unsere Freunde haben dann erzählt, dass sie das Raclette-Geschirr abends stehen lassen und am Morgen danach zum Frühstückmachen verwenden", beschreibt die Tirolerin die Geburtsstunde ihrer Idee. Eins und eins zusammengezählt entstand das Pancake-Raclette. "Ich habe so etwas noch nie irgendwo gesehen", erklärt sie – derweil gilt also: Das süße Raclette gibt es nur bei der Templstraße 32.