Der SK Rapid verpasste in der 18. Runde der Bundesliga die Chance auf den Titel des Herbstmeisters. Nach einer 1:0-Pausenführung verloren die Grün-Weißen wegen zwei schweren Patzern von Goalie Richard Strebinger am Mittwochabend bei Admira Wacker mit 1:2.
Der mit 1:2.
Bei den Gastgebern hatte Trainer Baumeister nach dem 0:4 gegen den WAC drei Umstellungen vorgenommen. Schößwendter kehrte zurück in die Startelf. Außerdem bekamen Knasmüllner und Bajrami eine Chance. Dafür war Starkl aufgrund einer Verletzung aus dem Training nicht dabei.
Barisic hatte bei Rapids Aufstellung kräftig rotiert und fünf Neue im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Altach gebracht. Schwab, Auer, Alar, Hofmann und Jelic rutschten in die Startelf. Hingegen mussten Petsos, Schobesberger, Nutz, Pavelic und Prosenik zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Admira mit starkem Beginn
Die Admira ging mutig und mit viel Tempo in die Partie. Bereits in der 6. Minute hätte es 1:0 für die Hausherren stehen müssen. Nach einer frühen Balleroberung tauchten gleich zwei Admiraner alleine vor Torhüter Strebinger auf. Spiridonovic entschied sich aber für einen Heber anstatt den freistehenden Blutsch einzusetzen, der Ball ging knapp am Tor vorbei.
Rapid wurde erst in der 13. Minute erstmals gefährlich. Alar eroberte knapp vor dem Admira-Strafraum den Ball und leitete weiter auf Jelic, doch der kam an Siebenhandl nicht vorbei. Brenzlig wurde es für Rapid erneut in der 17. Minute. Nach einem Fehlpass von Auer eroberte Knasmüllner den Ball im Strafraum, schoss aber dann über das Tor. Ein Freistoß von Spiridonovic in der 20. Minute ging ebenfalls nur knapp drüber.
Alar und Bajrami treffen Aluminium
Rapid fand aber dann aber nach einigen guten Ballstaffeten wieder zur Konzentration. In der 24. Minute waren die Hütteldorfer sogar knapp dran am Führungstreffer. Schwab setzte Auer ideal in Szene, dessen Hereingabe landete bei Alar, der aber nur die Stange traf. Locker ließ die Admira aber nicht. Nach Zuspiel von Knasmüllner versuchte Bajrami Strebinger zu überlupfen, traf aber die Querlatte (32.). Alar legte sogar noch einen Aluminum-Treffer mit einem Distanzschuss nach (36.).
Beim dritten Versuch trifft Alar
Zwei Minuten später hatte Alar dann aber das Visier scharf gestellt. Schwab leitete einen hohen Ball weiter auf Kainz, der die Seite gewechselt hatte. Dessen scharfe Hereingabe lenkte der bis dahin unglückliche Teamkollege ins Tor.
Admira gleicht nach Strebinger-Patzer aus
Nach dem Seitenwechsel kam die Partie nur schleppend in Fahrt und die Admira glich plötzlich aus dem Nichts aus. Eine völlig harmlose Freistoßflanke von Spiridonovic wurde für Strebinger zur unlösbaren Aufgabe. Der Rapid-Ersatzgoalie, der den verletzten Novota vertrat, ließ den Ball unerklärlicherweise fallen. Zwierschitz übernaserlte die Situation am schnellsten und drückte den Ball über die Linie (54.).
Dieser Treffer weckte die Admira auf. Nach einem erneuten Konzentrationsfehler der Rapid-Hintermannschaft tauchte Knasmüllner alleine vor dem Tor auf, hob den Ball aber über Strebinger und das Tor. Im Gegenzug schoss Alar mit der ersten guten Rapid-Chance der zweiten Hälfte knapp neben das Tor (59.).
Zweiter Strebinger-Schnitzer bringt Admira in Führung
Rapid konnte aber in dieser Phase der Partie weiterhin nicht das Kommando übernehmen und wurde bestraft. Nach einem klaren Foul von Strebinger, der viel zu aggressiv in den eingewechselten Grozurek rutschte und dabei nur die Beine des Ex-Rapidlers traf, gab es Strafstoß für die Hausherren. Spiridonovic netzte trocken zur Führung ein (63.).
Die Admira konnte sich danach zurückziehen, Rapid fand kaum mehr erwähnenswerte Chancen vor. Einen unerklärlichen Ausflug des verunsicherten Strebingers aus dem Strafraum hätte Grozurek kurz vor dem Ende sogar fast zur 3:1-Führung genutzt. Ebenso schoss der eingewechselte Ayyildiz nach einem Admira-Konter freistehend über das Rapid-Tor (91.). Es blieb aber beim 2:1, mit dem Rapid eine riesige Chance auf die Tabellenführung vergab.
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