Was für ein Nervenkrimi! Im Eishockey-Traumfinale liefern sich Kanada und die USA ein Duell auf höchstem Niveau. Die Entscheidung fällt erst in der Verlängerung bei drei gegen drei. Jack Hughes sorgt mit seinem Treffer zum 2:1 für den Gold-Coup der Amerikaner.
Die USA holen erstmals seit dem "Miracle on Ice" 1980 wieder Olympiagold im Eishockey. Doch einer fehlt schmerzlich: Der ehemalige US-Star Johnny Gaudreau. Er kam vor eineinhalb Jahren mit nur 31 Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben. Johnny und sein Bruder Matthew waren auf dem Weg zur Hochzeit ihrer Schwester, als sie beim Radfahren von einem betrunkenen Autofahrer erfasst und getötet wurden.
Zu Ehren von Gaudreau, der bis heute der erfolgreichste WM-Scorer des US-Nationalteams ist (43 Punkte in 40 Spielen), hält das amerikanische Team nach dem Abpfiff ein Dress von Gaudreau in die Kamera.
Die Kinder von Gaudreau dürfen außerdem mit aufs Siegerfoto und strahlen in die Kamera. Ihr Großvater Guy sitzt unterdessen auf der Tribüne und weint – er hat neben Johnny auch Sohn Matthew verloren.
Gaudreau war einer der besten Spieler der NHL, sammelte über 600 Punkte in der stärksten Liga der Welt. Gemeinsam mit seiner Witwe Meredith Gaudreau hatte er drei Kinder. Das jüngste – Carter Michael – ist erst ein Jahr alt. Er kam im Jänner 2025 zur Welt, also mehrere Monate nach dem Tod seines Vaters.