Der 71-jährige Pontifex hatte sich vor einer Woche einer rund 90-minütigen Operation unterziehen müssen, bei der ihm der untere Lappen seiner rechten Lunge entfernt wurde. Die Diagnose: Lungenadenokarzinom, die häufigste Form von Lungenkrebs.
Laut Vatikan verlief der Eingriff erfolgreich und ohne Komplikationen. Papst Leo XIV. habe bereits mit der Atemphysiotherapie begonnen und kündigte am Sonntag an, seine Aktivitäten als Oberhaupt der 1,4 Milliarden Katholiken weltweit langsam wieder aufzunehmen.
Wie die Jerusalem Post berichtet, wird die Generalaudienz bei gutem Wetter am Petersplatz stattfinden.
Der Papst fährt dabei üblicherweise mit dem Papamobil durch die oft zehntausende Gläubige zählende Menge.
Noch unklar ist, ob die für 6. bis 17. November geplante Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru stattfinden kann. Es wäre eine der intensivsten Reisen, die je für ein katholisches Kirchenoberhaupt arrangiert wurde.
Während der leitende Chirurg meinte, der Papst könnte rechtzeitig vollständig genesen, deutete der vatikanische Staatssekretär an, dass Leo möglicherweise sein Tempo anpassen müsste.
Noch nicht bekanntgegeben wurde die Größe des Tumors oder ob sich die Erkrankung auf benachbarte Lymphknoten ausgebreitet hat.