Auch das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Leo XIV. muss sich manchmal mit Problemen herumschlagen, die jeder von uns kennt. So soll der Pontifex Schwierigkeiten gehabt haben, bei seiner Bank die eigene Adresse und Telefonnummer zu ändern.
Über die kuriose Geschichte hinter dem Vorfall packte nun ein befreundeter Pfarrer aus dem US-Bundesstaat Illinois aus, berichtet die "New York Times". Pater Tom McCarthy erzählte die Anekdote während einer Messe in einer Kirche in Naperville.
Demnach habe sich der Papst unter seinem bürgerlichen Namen Robert Prevost bei seiner Bank in Süd-Chicago gemeldet, um die Änderungen durchführen zu lassen. Obwohl er alle Sicherheitsfragen beantworten konnte, bestand die Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung darauf, dass Leo persönlich vorbeikommen soll.
Der Pontifex gab an, dass ihm dies nicht möglich sei und betonte, dass er alle Sicherheitsfragen beantworten konnte. Die Bankmitarbeiterin blieb dennoch hart. Dann versuchte Leo die Papst-Karte zu spielen: "Würde es einen Unterschied machen, wenn ich Ihnen sage, dass ich Papst Leo bin?"
An diesem Punkt muss die Mitarbeiterin wohl gedacht haben, dass sie es mit einem Streich zu tun hat – sie legte umgehend auf. Erst durch einen gemeinsamen Freund, der auf den Bankchef eingewirkt hatte, konnten die Nummer und Adresse des Pontifex auch ohne dessen Anwesenheit geändert werden.