Falafel, Fladenbrot, Kibbeh

"Paradisia" – neues Lokal bringt den Orient nach Wien

Orientalische Küche, wie man sie aus der Heimat kennt: Mit "Paradisia" erfüllen sich zwei Gastronomen aus Syrien einen Traum.
Wien Heute
26.01.2026, 07:30
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Wien ist um eine kulinarische Adresse reicher. Mit "Paradisia" haben Issam Chahoud und Yasser Kader kürzlich ein Lokal eröffnet, das mit viel Herz, Heimatgefühl und ordentlich Geschmack daherkommt.

"Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man unsere Küche so erlebt, wie wir sie aus unserer Heimat kennen", sagt Restaurantleiter Chahoud. Gemeinsam mit Kader, Mitinhaber und Küchenchef, hat er den Schritt gewagt – raus aus einem kleinen Lokal im 3. Bezirk, hinein in die imposanten Sofiensäle. Der Grund für den Umzug? Ganz pragmatisch: "Unser altes Restaurant war einfach zu klein. Die Nachfrage war da, aber der Platz nicht", erzählt Chahoud.

"Das größte orientalische Lokal"

Heute bietet Paradisia 200 Sitzplätze im Innenbereich. Im Sommer kommen 80 weitere Plätze im Gastgarten dazu. Insgesamt beschäftigt das Team aktuell zwölf Mitarbeiter, im Sommer sollen es rund 20 sein. Kein Wunder also, dass die beiden selbstbewusst sagen: "Wir sind das größte orientalische Lokal in Wien."

Chahoud und Kader stammen ursprünglich aus Syrien und sind vor neun bzw. zehn Jahren nach Wien gekommen. Ihre gemeinsame Vision: traditionelle Gerichte aus dem Nahen Osten auf hohem Niveau – authentisch, frisch und ohne Kompromisse – in Wien anbieten. "Viele Gäste sagen, wir haben die beste libanesisch-orientalische Küche der Stadt", meint Küchenchef Kader voller Stolz.

Klassiker, die nach Heimat schmecken

Ein Blick auf die Speisekarte zeigt schnell, wohin die Reise geht: Baba Ganoush, der cremige Auberginen-Dip mit feiner Rauchnote, wird hier klassisch zubereitet. Hummus kommt mit bestem Olivenöl auf den Tisch. Dazu gibt es frisches Fladenbrot, das warm serviert wird.

Ein echtes Highlight ist Kibbeh bil Laban: saftige Bulgur-Fleischbällchen in einer leicht säuerlichen Joghurtsoße – ein Gericht, das tief in der levantinischen Küche verwurzelt ist. Und dann wäre da noch die selbst ernannte Paradedisziplin des Hauses: die Falafel. "Unsere Falafel sind außen knusprig, innen saftig – viele sagen, es sind die besten der Stadt", sagt Kader.

Paradisia Restaurant:

Adresse: Marxergasse 17/G02, 1030 Wien

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 12 bis 23 Uhr

Website: paradisia.at

Mehr als nur ein Restaurant

"Paradisia" versteht sich nicht nur als Restaurant, sondern als Treffpunkt. Neben dem klassischen Restaurantbetrieb werden Events, Feiern und Catering angeboten. Ab Februar gibt es jeden Sonntag einen Brunch, außerdem von 17. Februar bis 17. März täglich ein offenes Buffet. Auch besondere Tage werden zelebriert: Zum Valentinstag ist ein Drei-Gänge-Menü inklusive Getränk und Aperitif geplant. "Wir wollen, dass die Menschen hier Erinnerungen schaffen – nicht nur essen", betont Chahoud.

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