Paralympics-Heldin Lösch tritt zurück und übt Kritik

Österreichs neunfache Paralympics-Medaillengewinnerin Claudia Lösch beendet aus Frust über das Internationale Paralympische Komitee ihre Karriere.

Unmittelbar vor der kommenden WM-Saison tritt die neunfache Paralympics-Ski-alpin-Medaillengewinnerin Claudia Lösch von ihrer 16-jährigen Karriere als aktive Sportlerin zurück.

"Liebe Fans, ich habe lange mit mir selbst gerungen aber ich werde die kommende Saison nicht mehr in Angriff nehmen", erklärt die 29-jährige Niederösterreicherin auf Facebook (siehe oben), ehe sie heftige Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IPC) übt.

"Dass ich nun bereits jetzt und nicht wie ursprünglich geplant nach der kommenden 'WM-Saison' eine Schlussstrich ziehe, ist etwas schwieriger zu erklären: Hauptgrund ist aber mit Sicherheit das absolut unprofessionelle Verhalten des IPC, das den Schweizer WM-Veranstalter vergrault hat und bis jetzt - und wir schreiben schon fast Oktober - nicht fähig war, einen brauchbaren Rennkalender geschweige denn eine (bestätigte!) WM auf die Beine zu stellen", ärgert sich Lösch. "Hinzu kamen noch ein paar Kleinigkeiten auf nationaler Ebene wie lange ungeklärte Finanzierungsfragen und eine langwierige Prozedur zur Nachbesetzung der nach der vergangenen Saison ausgeschiedenen Betreuer."

Dem Sport bleibt die Silber- und Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen WM in Pyeongchang allerdings weiterhin erhalten. "Ich habe Anfang September ein 6-monatiges Praktikum in der Olympiaworld Innsbruck begonnen."

(Heute Sport)

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