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Parits: Spieler sind schuld an Talfahrt, nicht Bjelica

Austrias AG-Sportvorstand Thomas Parits übt heftige Kritik an den eigenen Spielern und nimmt den beurlaubten Ex-Trainer Nenad Bjelica in Schutz.
Heute Redaktion
14.09.2021, 02:44

in Schutz.

Nur 244 Tage dauerte das Engagement des Kroaten am Verteilerkreis. Beim enttäuschenden unter Neo-Coach Herbert Gager blieb der Trainereffekt aus. Nicht nur deshalb sagte Parits in der "Sky"-Sendung "Talk und Tore" deutlich: "Das Problem war nie der Nenad Bjelica, die Spieler sind es. Wir haben uns zum Beispiel gegen Rapid die Tore selbst gemacht. Wir haben zwei Tore aus Standardsituationen bekommen, das kann man dem Trainer nicht die Schuld geben. Es hat einige Spannungen gegeben und natürlich haben wir reagiert, weil wir die Punkte in den letzten Spielen nicht gemacht haben."

Die bisherige Saisonanalyse des Sportvorstandes fällt nüchtern aus: "Wir waren nicht konstant genug. Wir haben letztes Jahr nach 24 Runden 60 Punkte gehabt, jetzt haben wir 32. Der Einbruch war sehr stark in der Meisterschaft. Und das sollte normal nicht passieren. Wenn man nun die Spiele im Herbst Revue passieren lässt, dann haben wir viele Punkte unnötig hergeschenkt. Wir haben in den letzten fünf Spielen nur drei Punkte gemacht." 

Der Einbruch nach dem Meistertitel hat dann schlussendlich auch zur Trennung von Bjelica geführt. "Nenad Bjelica ist sicher ein guter Trainer und er hat bei uns auch eine gute Leistung gezeigt. Wir haben zu Beginn ein kurzfristiges Ziel gehabt mit der Champions League. Das haben wir erreicht und dort haben wir uns gut präsentiert. Aber der Einbruch in der Meisterschaft war zu stark. Wir haben noch immer das Ziel, Zweiter oder Dritter zu werden und wir hatten nicht mehr das Vertrauen, dass wir mit ihm dieses Ziel erreichen", so Parits.