Selbstjustiz! "Kein Parken" in Lack von Peugeot geritzt

Das geht dann wohl doch zu weit: Ein selbsternannter "Parkranger" ritzte in Rudolfsheim-Fünfhaus in die Motorhaube eines Peugeots "Kein Parken". 

Wer in der Kranzgasse im 15. Wiener Bezirk falsch parkt, der könnte das unter Umständen teuer bezahlen. Ein selbsternannter "Parksheriff" dreht dort nämlich offenbar seine Runden - wie "Heute" berichtete. Dabei schreckt er auch nicht vor Sachbeschädigungen zurück, wie ein Vorfall am Freitag zeigt.

Als ein Peugeot scheinbar nicht ganz vorschriftsmäßig bei einer Einfahrt parkte, wurde der Lenker ohne Rücksicht auf Verluste abgestraft. Ein Unbekannter beschloss nämlich in die Motorhaube "Kein Parken" einzuritzen. "Ich war perplex. Da hat sogar mein Herz hat geblutet", zeigt sich ein "Heute"-Leserreporter entsetzt. Der Lack ist augenscheinlich dermaßen beschädigt, dass eine Politur mehr helfen wird. Hier muss jetzt der Lackierer des Vertrauens Hand anlegen. 

Die Selbstjustiz in Form von Sachbeschädigung könnten den Hobby-Parkranger allerdings teuer zu stehen kommen: Der Strafrahmen kann bei einer Geldstrafe bis zu 360 Tagessätze betragen oder sogar eine Freiheitstrafe von bis zu sechs Monaten nach sich ziehen. 

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