Sport

Paszek in Wimbledon weiter, Melzer out

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:32

Der Wimbledon-Donnerstag geht aus österreichischer Sicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende. Tamira Paszek fegte Alize Cornet in 79 Minuten vom Platz und schaffte somit den Einzug in die dritte Runde, Jürgen Melzer schied nach hartem Kampf gegen Lukas Lacko aus.

Im Vorjahr stieß Tamira Paszek auf dem "heiligen Rasen" von Wimbledon bis ins Viertelfinale vor. Auch heuer sieht es bislang gut aus. Nach ihrem begeisternden ließ die Vorarlbergerin auch gegen die französische Bad-Gastein-Gewinnerin Alize Cornet nichts anbrennen und setzte sich in 79 Minuten mit 6:2,6:1 durch. Es war Paszeks siebenter Sieg in Folge.

Ein schnelles Break in beiden Sätzen war die Basis für den glatten Erfolg. Im Durchgang eins schaffte ihre Gegnerin noch ein Rebreak zum 1:3, damit hatte sie ihr Pulver aber verschossen, auch wenn sie noch vier Satzbälle der Dornbirnerin abwehrte. Nach einer WC-Pause bestimmte Paszek auch in Satz zwei das Tempo, verwertete nach 79 Minuten Matchball drei.

Paszek trifft auf Weltranglisten-"Nachbarin" Wickmayer

Nun wartet auf die Vorarlbergerin am Samstag die Belgierin Yanina Wickmayer. Die 22-Jährige liegt als 36. in der Weltrangliste einen Rang vor Paszek, das bisher einzige Duell gewann die Vorjahres-Viertelfinalistin aus dem "Ländle" 2008 in Auckland auf Hartplatz in zwei Sätzen. Paszek ist die letzte Österreicherin im Einzel-Bewerb, denn für Landsmann Jürgen Melzer lief es weniger gut.

Der Niederösterreicher ging am Donnerstag im Duell mit dem Slowaken Lukas Lacko über fünf Sätze. Er musste sich nach hartem Kampf mit 4:6,7:6(4),6:3,3:6,4:6 geschlagen geben. Für Melzer war es die zweite Fünfsatz-Partie, nachdem er die vertagte gegen den auf Nummer 25 gesetzt gewesenen Schweizer Stanislas Wawrinka am Vortag gewonnen hatte.

Unbeständige Leistung von Melzer

Gegen Lacko fand der Niederösterreicher aber nie über eine längere Zeit zu seinem Rhythmus. Zwar begann er mit einem Break, doch nach dem baldigen Rebreak nahm Lacko Österreichs Nummer eins zum 6:4 erneut das Service ab. Erst Ende des zweiten Durchgangs fand Melzer den roten Faden in seinem Spiel.

Mit Mühe hatte er sich ins Tiebreak gekämpft, in das es mit dem Service ging. Melzer waren bis tief in Durchgang zwei viele leichte Fehler passiert, in der Entscheidung reichte ihm jedoch ein Minibreak zum 5:4 zum Satzausgleich. In dieser Tonart machte der Deutsch Wagramer weiter. Mit einem Break zum 4:2 und stabilerem Spiel holte er sich Satz drei. Lacko aber machte es dem Weltranglisten-35. nach, mit dem Verlust seines ersten Aufschlagspiels war für Melzer Satz vier auch schon verloren. Der fünfte Satz begann mit drei Breaks. Lacko gelang das letzte davon, danach servierte er aus.

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