Am Mittwoch spielten sich im Grazer LKH II, Standort Süd, wilde Szenen ab. In einem Krankenzimmer des Zentrums für Suchtmedizin brach ein Feuer aus. Was folgte, war ein Feuerwehreinsatz und eine Evakuierung.
Demnach mussten mehrere Patienten in Sicherheit gebracht werden. Zwölf Betroffene wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt. Mit vereinten Kräften konnten die Betriebsfeuerwehr und das Personal ein Ausbreiten der Flammen verhindern.
Doch wie genau kam es zu dem brenzligen Vorfall? Wie die Polizei gegenüber der "Kronen Zeitung" bestätigte, soll eine 21-jährige Patientin den Brand in ihrem Zimmer gelegt haben. Dabei soll sie schwere Verletzungen erlitten haben.
Die junge Frau wird diesbezüglich auf der Uniklinik behandelt. Über ein mögliches Motiv ist bisher nichts bekannt. Der betroffene Bereich ist seit dem Feuer gesperrt, soll jedoch bald wieder zur Verfügung stehen, hieß es vom Spital zur "Kleinen Zeitung".