Nach wie vor schockiert die Bluttat von Mittwoch (22.08.) aus St. Peter am Ottersbach (Bezirk Südoststeiermark). Der 17-jährige Verdächtige soll in der besagten Nacht gewaltsam in das Haus eines älteren Ehepaares (80, 84) eingedrungen sein und sich mit Hammer und Messer bewaffnet haben.
Aus Mordlust stach er dann auf die Senioren ein, der Ehemann starb noch am Tatort. Nun wurde die Untersuchungshaft über den unauffälligen Burschen aus der Nachbarschaft verhängt.
Nachdem er vor der Polizei ein schockierendes Geständnis abgelegt hat, sitzt der Teenager jetzt in der Justizanstalt Graz-Jakomini, so die "Kleine Zeitung". Er "wollte selbst erfahren, wie es ist, jemanden zu töten" – es gilt die Unschuldsvermutung.
Die Opfer wählte der Fleischer-Lehrling wohl zufällig aus, suchte aber gezielt nach einem Haus, in dem ältere Menschen wohnen könnten. Von ihnen habe er sich weniger Gegenwehr erwartet.
Die Ehefrau wurde durch die Attacke schwer verletzt, konnte gerade noch selbstständig den Notruf wählen. Für ihren Mann jedoch kam jede Hilfe zu spät.
Während die Ermittlungen weiterhin laufen, soll eine Gerichtsmedizinerin darüber Aufschluss geben, wie schwer und massiv die Messerangriffe gewesen sind.