Pentz: "In Stadionbad oder Arena, Dreier muss her"

Am Sonntag kommt es zum Showdown im Wiener Derby. Austria-Goalie Patrick Pentz "brennt" auf das Duell gegen Erzrivalen Rapid.

Das berüchtigte Kribbeln ist bei Patrick Pentz längst da. "Das beginnt mit dem Anfang der Derbywoche", gesteht der 21-jährige Austria-Torhüter "Heute" vor dem Duell mit Rapid am Sonntag. "Dem Sieger gehört Wien. Er herrscht über die Stadt. Dieses Gefühl wollen wir wie nach dem 1:0-Erfolg im ersten Derby der Saison jetzt wieder haben."

Dass der Showdown erstmals in der neuen Generali-Arena steigt, lässt Pentz kalt. "Egal, ob wir in der neuen Arena oder im Stadionbad gegen Rapid spielen – wir müssen sie schlagen." Für noch mehr Brisanz sorgt die Tabellensituation. Die Austria liegt als Fünfter knapp über dem "Strich", der das Meisterrunden-Ticket bedeutet. Rapid steht als Achter mit dem Rücken zur Wand.

Den letzten Derby-Aufreger, als ihn Rapid-Ersatzgoalie Tobias Knoflach mit "nicht so schönen Sachen" beschimpfte, hat er abgehakt. "Es zählt nur das Hier und Jetzt." Auch die Morddrohungen gegen seine Familie sind kein Thema mehr. "Ich habe eine Anzeige bei der Polizei gemacht, alles weitere hat der Klub geklärt. Das hat mich auch nicht belastet. Über Social Media ist es leichter, so etwas zu schreiben. Im eins gegen eins sagt dir das nicht jeder ins Gesicht."

Als Schlüssel zum Erfolg macht der Salzburger, der erst mit 14 vom Außenstürmer zum Torhüter umgeschult wurde, den Zusammenhalt aus. "Wir müssen als Einheit auftreten. Egal, was sonst ist. Vier Rote Karten? Ein Platzsturm? Egal. Es zählt nur der Sieg für uns."

(A. Klein)

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