Pep Guardiola bringt Journalisten Manieren bei

Nach dem 1:1 bei Manchester United hatte Bayern-München-Trainer Pep Guardiola einen dicken Hals und fauchte in der anschließenden Pressekonferenz einen Journalisten an.

hatte Bayern-München-Trainer Pep Guardiola einen dicken Hals und fauchte in der anschließenden Pressekonferenz einen Journalisten an.

Grund für die schlechte Laune war die gelb-rote Karte gegen Bastian Schweinsteiger kurz vor dem Abpfiff. Und diese würde immer mieser, je öfter er in der Pressekonferenz darauf angesprochen wurde. Guardiola bezeichnete den Ausschluss als "unfair". Sportvorstand Matthias Sammer präzisierte: "Wenn du gleiche Maßstäbe ansetzt, dann frage ich mich, warum Valencia nicht vom Platz fliegt." Der Manchester-Kicker war ebenfalls bereits verwarnt und sorgte kurz vor dem Ende mit einem Foul gegen Boateng für Aufregung, blieb aber am Feld.

Drei Schlüsselspieler fehlen

Für die Bayern wiegt der Ausschluss schwer. Denn neben Schweinsteiger fallen fürs Rückspiel auch Javi Martinez (Sperre wegen dritter gelber Karte) sowie Thiago Alcantara (verletzt) aus. Guardiola jedenfalls wurde bei der Pressekonferenz weiter von den Journalisten mit Fragen durchlöchert. Ein britischer Journalist wollte bezüglich der Aussage nachhaken, Manchester habe mit neun Mann im Strafraum gespielt. Er fragte ob Guardiola deshalb der Meinung sei, United habe das Spiel zerstört.

"Schau mich an, wenn ich mit dir rede"

Da platzte dem bis dahin höflich antwortenden Bayern-Coach der Kragen. "Ich habe das nie gesagt. Ich respektiere meinen Kollegen (Manchester-Trainer David Moyes, Anm.)", erklärte Guardiola und fauchte dann den Journalisten an: "Schau mich an, wenn ich mit dir rede. Ich spreche mit dir, aber du schaust mich nicht an, sondern irgendwo hin." Bevor die Situation ausartete griff allerdings der Bayern-Pressesprecher ein und beendete die Auseinandersetzung.

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