Kater kehrt nach 14 Jahren heim zu seinem Besitzer

Nach dem Monstersturm "Jeanne" war der orange Tigerkater einfach ausgebüxt und nicht mehr zurückgekehrt. Jetzt gab es ein emotionales Wiedersehen.

Hurrikan Jeanne war der tödlichste der Saison 2004 in den USA. Mehr als 3.000 Menschen starben, die meisten davon in Haiti. In Florida tötete der Monstersturm vier Personen, Millionen waren ohne Strom. Seit dieser Zeit war auch der rote Tigerkater Thomas Junior verschollen.

Wochenlang suchte sein Besitzer Perry Martin, ein pensionierter Polizeihundeführer aus Fort Pierce, Florida, nach seinem geliebten Schützling. Auch eine Vermisstenanzeige brachte kein Ergebnis, obwohl der Vierbeiner mit dem Spitznamen T2 einen Mikrochip implantiert hatte. Doch irgendwann gab sogar sein Tierarzt die Hoffnung auf und erklärte das vermisste Fellknäuel für tot.

Warum war er nicht zurückgekehrt? Hatte ihn vielleicht ein Auto erwischt? Solche Fragen quälten seinen menschlichen Gefährten Perry Martin fast zwei Jahrzehnte.

Bis er vor wenigen Wochen überraschend einen Anruf aus der Praxis seines Tierarztes erhielt: "Perry, was würdest du tun, wenn wir dir sagen würden, dass T2 noch am Leben ist?" "Ich würde euch wahrscheinlich als verrückt bezeichnen, weil er schon vor langer Zeit gestorben ist", antwortete der Amerikaner nur verwundert.

"Wusste sofort wer er war"

Doch wie das Schicksal so spielt, war T2 tatsächlich noch am Leben. Er war als Streuner von der Humane Society of the Treasure Coast eingefangen und in ein Tierheim gebracht worden. Bei der folgenden Untersuchung konnte sein Mikrochip entdeckt und der totgeglaubte Kater so seinem Besitzer zugeordnet werden.

"Als ich in dieses Gesicht sah, wusste ich sofort wer er war", erinnert sich Herrl Perry Martin gegenüber "WPTV" und scherzt: "Er ist ein bisschen älter, irgendwie wie ich auch!"

Mittlerweile ist auch T2 mit seinen 18 Jahren auf seinem Katzenbuckel schon ein richtiger alter Herr und schon etwas gebrechlich. Davon lässt sich der Kater aber nicht aufhalten. "Seit er wieder daheim ist, frisst er brav und spaziert herum", erzählt sein glücklicher Besitzer. Nach ihrer langen Trennung können die beiden Senioren nun gemeinsam ihren Lebensabend verbringen. "Ich werde ihn so verhätscheln, wie ich es bis zu dem Tag getan habe an dem er verschunden ist", scherzt Martin. (rcp)

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