Peschek: "Wir müssen den Gürtel enger schnallen"

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren fehlt Rapid am internationalen Parkett. Das wirkt sich freilich auf die grün-weißen Finanzen aus.
Bei Rapid sind die fetten Jahre vorbei – zumindest vorerst. Das lässt eine Aussage von Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek vermuten. "Wir müssen den Gürtel da und dort enger schnallen", teilte er 35-Jährige am Dienstag mit. "Die letzten drei Jahre haben Spuren hinterlassen."

In der Liga holte man in dieser Zeit die Ränge fünf, drei und sieben. Zwei Mal wurde der Europacup verpasst. Ein Umstand, der sich notgedrungen auf die Finanzen auswirkt. "Was aber jetzt nichts daran ändert, dass wir immer noch über sehr gute Möglichkeiten und Mittel verfügen. Wir müssen sie nur möglichst effizient einsetzen", lässt Peschek keine Unruhe aufkommen.

Denn für Sponsoren bleibt Rapid eine gute Plattform. Mit dem Wettanbieter HPYBET konnten die Hütteldorfer einen weiteren Partner an Land ziehen. Zudem verriet Peschek, dass der Vertrag mit Brustsponsor Wien Energie verlängert wurde. Details dazu sollen im August folgen.

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Nicht zuletzt bringen Spielerverkäufe immer wieder gutes Geld ein. Boli Bolingoli konnte um mehr als 3,3 Millionen Euro an Celtic Glasgow verkauft werden. Und auch der Wechsel von Hoffenheim-Stürmer Joelinton zu Newcastle spült rund 400.000 Euro in die Kasse – der Ausbildungsentschädigung sei Dank. Mit Ivan Mocinic , Deni Alar und Andrija Pavlovic konnten zudem drei Besser-Verdiener von der Payroll gestrichen werden.



Fakt ist: Rapid will die Fans zurück ins Boot holen. Denn auch ein volles Stadion bringt Einnahmen. Zuletzt sank der Zuschauerschnitt auf 16.101 Fans pro Heimspiel. Ziel sei es, pro Match zumindest 17.500 Grün-Weiße ins Allianz Stadion zu locken. So viele passten nämlich ins alte "St. Hanappi". "Wir wollen Hütteldorf wieder zu einer Festung machen", erklärt Peschek.

Zum Liga-Start gegen Salzburg geht sein Wunsch in Erfüllung. 18.000 Tickets sind weg.







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