Fund in Sibirien

Pest tötete Menschen bereits vor 5500 Jahren

Forscher haben in Sibirien den ältesten Nachweis für einen tödlichen Pest-Ausbruch entdeckt. Besonders viele Kinder starben an der Seuche.
Technik Heute
18.06.2026, 20:16
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Im Mittelalter fielen der Pest in Europa Millionen Menschen zum Opfer. Doch schon lange vorher gab es tödliche Ausbrüche, wie eine neue Studie zeigt.

Ein Forscherteam um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen hat im Südosten von Sibirien den bislang frühesten Nachweis für einen tödlichen Pest-Ausbruch gefunden.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie spiegel.de berichtet, ist der älteste der nun gefundenen 34 Nachweise rund 5500 Jahre alt. Die Studie wurde im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

Kinder besonders betroffen

Dabei starben besonders viele Kinder an der Seuche. Die Genetiker fanden in den Toten aus Sibirien Anzeichen für schwere Infektionen.

Die Entdeckung zeigt, dass die Pest schon in der Steinzeit eine tödliche Bedrohung für die Menschen darstellte - Jahrtausende vor den großen Seuchenzügen des Mittelalters.

{title && {title} } tec, {title && {title} } 18.06.2026, 20:16
Jetzt E-Paper lesen