Zwischen Jänner und April 2026 sind in mehreren europäischen Ländern insgesamt 62 Personen an dem Salmonellenstamm "Salmonella Stanley ST2045" erkrankt, wie die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in einer Aussendung mitteilt.
Auch in Österreich wurden bisher sechs Erkrankungen verzeichnet. Das Gesundheitsministerium hat die AGES mit der Untersuchung des lebensmittelbedingten Ausbruchs beauftragt.
Wie die AGES auf ihrer Website berichtet, wurden enge genetische Verbindungen zwischen den Fällen in verschiedenen Ländern festgestellt. Die zeitliche Verteilung der Krankheitsfälle deutet auf eine gemeinsame Infektionsquelle hin.
Unter den Erkrankten sind Kinder und junge Erwachsene überproportional vertreten. Dies könnte laut Experten auf bestimmte Ernährungsgewohnheiten hindeuten.
Bislang konnte jedoch keine konkrete Infektionsquelle ausfindig gemacht werden. Die Untersuchungen werden in enger Zusammenarbeit zwischen AGES, Gesundheitsministerium, den Landesbehörden und europäischen Stellen fortgesetzt.