Anpfiff für Rapid in die neue Europa League! Im Hinspiel der zweiten Qualirunde empfängt Österreichs Rekordmeister heute (19.15 Uhr, live ORF 1) das albanische Spitzenteam Vllazna Schkodra. Coach Peter Pacult will ein beruhigendes Ergebnis für das Retourspiel. Wichtig: Die Null muss stehen. Das soll Neuzugang Milan Jovanovic garantieren.
Im Jubiläumsspiel gegen Schalke zeigte 1,87-m-Mann Jovanovic bereits seine Vorzüge: kopfballstark, gutes Stellungsspiel und sicher am Ball. Körperliche Defizite nach einer längeren Verletzungspause sollen in wenigen Wochen ausgemerzt sein. Ich werde mich noch steigern, verspricht Jovanovic, der vom ersten Kontakt mit St. Hanappi begeistert war. Ein Hexenkessel - die Stimmung hat mich echt überrascht. Ich kann es kaum noch erwarten, heute gegen Vllazna wieder einzulaufen.
Da wird das Hanappi-Stadion wahrscheinlich nicht ausverkauft sein. Bis Mittwochnachmittag waren 9500 Tickets weg. Service-Leiter Andy Marek hofft auf 13.000 Fans. Die werden einen Sturmlauf der Heim-Elf sehen. Kapitän Steffen Hofmann: Schalke war nicht entscheidend, Liverpool am Sonntag ist es auch nicht - nur heute ist wichtig. Wir wollen so auftreten, dass wir die Albaner schlagen werden.
Gegner Vllaznia Schkodra ist jedenfalls gewarnt. Klub-Boss Valter Fushaj weiß um die Stärken der Grün-Weißen. Rapid ist eine Tormaschine, sagt er. Die Hoffnungen der Albaner ruhen im Konterspiel und dabei auf U21-Teamstürmer Bekim Balaj. Pacult: Er ist ein Bulle, sorgt für viel Unruhe. Aber: Er hat auch technische Probleme.Klaus Pfeiffer