Für Alexander Peya und seinen brasilianischen Partner Bruno Soares stehen die Tore zum Halbfinale des World Tour Finales nach einem Sieg weiter offen.
Die Zweiten der Doppel-Weltrangliste bezwangen am Mittwochabend die spanischen Titelverteidiger Marcel Granollers/Marc Lopez 3:6,6:4,10:5.
Für Peya und Soares geht es am Freitag (nicht vor 19.00 Uhr MEZ/live ORF Sport +) um das Erreichen der Top-4. Das Duo trifft im letzten Match der Gruppe B auf die bisher ungeschlagenen Spanier David Marrero/Fernando Verdasco. Die komplizierte Arithmetik im Round-Robin-Modus macht klare Prognosen schwierig.
Schwierige Rechenaufgabe
"Ich habe gar keine Ahnung, was wir jetzt rechnerisch brauchen, um weiter zu kommen. Wir müssen unsere nächste Partie so glatt und positiv bestreiten und dann sehen wir unterm Strich, was dabei rauskommt", meinte Peya im Anschluss an den Drei-Satz-Sieg am Mittwochabend über die spanischen Titelverteidiger Marcel Granollers/Marc Lopez.
Kommt es nämlich zur Situation, dass drei Paarungen gleich viele Punkte haben, dann entscheiden nicht etwa die direkten Begegnungen, sondern der höhere Prozentsatz an Satz- bzw. in weiterer Folge Game-Gewinnen. Es kann also buchstäblich um jedes Game gehen.
Peya/Soares, die erstmals beim "Masters" der acht weltbesten Doppel-Teams dabei sind, hatten nun am Donnerstag genügend Zeit, sich vorzubereiten. "Der Tag Pause ist jetzt ganz wichtig für uns. Wir sind erst spät am Sonntagabend angekommen, haben Montag nur einmal kurz trainiert, Dienstagmittag gleich gespielt und danach erfahren, dass unsere Gruppe am Mittwoch schon wieder dran ist", erzählte Peya. "Es fehlte die Zeit zum Durchschnaufen und alles zu verarbeiten." Nun könne man am Donnerstag auch die Matches durchbesprechen.
"Vielleicht lassen sie es ja etwas ruhiger angehen"
Die letzten Gegner schätzte der 33-jährige Wiener als schwierig ein. "Marrero/Verdasco sind hier sehr stark aufgetreten und sind ein sehr unangenehmes Team. Verdasco spielt überragend, er war immer ein guter Einzelspieler, hat sich im Doppel zuletzt auch sehr weiterentwickelt", erklärte Peya. Verdasco habe zudem den Vorteil, dass er derartige Events gewohnt sei. "Er war hier im Einzel auch schon dabei. Aber sie sind schon fix qualifiziert. Vielleicht lassen sie es ja etwas ruhiger angehen", hoffte Peya.
APA/red