Schon um 6 Uhr früh am Samstag war dieser Pfandsammler voll bei der Sache. Ein "Heute"-Leser staunte über die Szene in der U1. Ein Fahrgast war mit einem völlig überladenen Einkaufswagerl in der U-Bahn unterwegs, acht Bierkisten waren darin verstaut.
Philipp (voller Name der Redaktion bekannt) entdeckte den Mann bei der U1-Station Reumannplatz. Die meisten Kisten waren leer – es war wohl die Vorbereitung auf einen stressigen Arbeitstag. Am Stephansplatz stieg Philipp aus, der Pfandsammler blieb weiter in der U-Bahn.
"Der "Heute"-Leser nahm die Situation mit Humor: "Während normale Menschen um diese Uhrzeit noch mit dem Leben verhandeln, ist dieser Herr bereits voll im Einsatz – offenbar mit einem klaren Auftrag."
Das Einkaufswagerl stand dabei laut Philipp souverän neben ihm, "als wäre es ein langjähriger Geschäftspartner". "Und falls es im Supermarkt noch nichts zu kaufen gibt: Der Mann war zumindest pünktlich", resümiert Philipp.
Nachmachen sollte man diese Pfand-Reise jedenfalls nicht, denn: Die Wiener Linien erlauben kostenloses Handgepäck nur, wenn Gegenstände ohne Behinderung, Verschmutzung, Belästigung oder Gefährdung anderer Fahrgäste mitgenommen werden können.
Bei acht Kisten dürfte insbesondere Größe und Gewicht problematisch sein. Die Hausordnung definiert Gegenstände bereits dann als "gefährlich", wenn sie andere behindern oder gefährden könnten.