Die Trainer-Suche bei der SV Ried ist auf der Zielgerade. Neuer Favorit: Ex-WAC-Coach Heimo Pfeifenberger. Er soll bereits heute das Training leiten, wenn er sich zuvor mit dem Klub einigt.
Das taten zwei Kandidaten vor ihm nicht. Frenkie Schinkels wurde von der SV Ried als erster Trainer kontaktiert – am Samstag. Einen Tag später traf er sich mit Fränky Schiemer im Innviertel und war begeistert. "Ich bin heiß auf diese Aufgabe. Wenn ich Trainer werde, spielen wir jede Partie wie ein Champions-League-Finale."
Schiemer war pro Schinkels, im Präsidium sahen das aber nicht alle so.
Dann fragte Ried bei Ex-Trainer Paul Gludovatz an. Das Urgestein war laut "OÖN" gar nicht begeistert, dass Schinkels zuvor kontaktiert wurde und gab Ried einen Korb. Seine Begründung: "Es ist einfach schon zu spät. In der Länderspielpause hätte ich ehrlich gesagt einen Anruf erwartet. Da hätte man noch mehr machen können. Jetzt treffen wir nicht einmal mehr auf unseren schärfsten Konkurrenten Wiener Neustadt."
Jetzt spricht alles für Heimo Pfeifenberger als Feuerwehrmann.
(red)