Beauty‑Skandal

Pfusch-OPs in Wien! Falsche Ärztin tauchte im Iran ab

Prozess im Wiener Beauty-Skandal verschoben: "Ärztin" taucht ausgerechnet im Iran ab, ihre Opfer kämpfen weiterhin mit schweren Folgen.
Newsdesk Heute
07.03.2026, 20:05
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Ein spektakulärer Pfusch‑Fall um eine selbsternannte "Schönheits-Ärztin" sorgt in Wien weiter für Aufsehen: Die 45‑jährige Frau, die in einer Beauty-Klinik unzählige Patienten schwer verletzt haben soll, ist nicht zum angesetzten Prozess am Wiener Landesgericht erschienen – und gibt an, sich derzeit im Iran aufzuhalten, wo wegen des Kriegszustands angeblich eine Ausreise nicht möglich sei. Das berichtet die "Krone" am Samstag.

Pikant: Die "Praxis" der "Frau Doktor" soll sich in einem noblen Gebäude ganz nah am Wiener Stephansplatz befunden haben.

Auch Schwester am Geschäft beteiligt

Die Vorwürfe gegen die Frau sind drastisch: Ohne medizinische Ausbildung trat sie in ihrer Praxis nahe dem Stephansdom selbstbewusst als "Dr. med." auf, unterstützend agierte offenbar auch ihre Schwester mit vorgetäuschter Qualifikation.

Laut Anklage haben mindestens 88 Patienten bei den Eingriffen gravierende Folgeschäden erlitten – von veränderten Gesichtszügen über herabhängende Augen bis zu bleibenden Narben, wie Anwälte der Opfer schildern.

Eine der Betroffenen, eine 50‑jährige Krankenpflegerin, wollte einst nur eine kleine Nasenkorrektur – doch die Behandlung endete für sie in einem gesundheitlichen Desaster, von dem sie bis heute nicht genesen ist.

Die Wiener Staatsanwaltschaft wertet die Vorgänge klar als schwere Kurpfuscherei: Die Angeklagte habe laut Anklage bewusst Eingriffe vorgenommen, bei denen "schwere Verletzungen" in Kauf genommen wurden. Da sie laut ihrer Auskunft aber im Iran "feststeckt", verzögert sich der Prozess nun weiter. Es gilt die Unschuldsvermutung.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.03.2026, 20:05
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