Platz zwei! Walkner rast in Richtung Dakar-Stockerl

Zuletzt kämpfte Matthias Walkner bei der Rallye Dakar mit Problemen, aber jetzt greift er wieder voll an. Nach Platz zwei auf der elften Etappe ist auf einmal auch das Stockerl wieder ein Thema.

Auf der vorletzten Etappe liefert sich Walkner ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Pablo Quintanilla, kam am Ende mit nur neun Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel und katapultiert sich auf den vierten Gesamtrang nach vor. Nach einer Aufholjagd mit einigen Schreckensmomenten lebt die kleine Chance auf eine Podiumsplatzierung wieder. Der Dakar-Sieger von 2018 zeigt sich von seiner Bestleistung und absolviert eine fahrerisch nahezu perfekte Wertungsprüfung. Sieben Minuten trennen den Salzburger vom dritten Gesamtplatz, der derzeit von seinem KTM-Teamkollegen Toby Price besetzt wird. Walkner geht morgen hinter Pablo Quintanilla als zweiter in die Wertungsprüfung, die kleine, aber dennoch realistische Chance auf einen Top-Drei Platz wird keine Fahr- oder Navigationsfehler erlauben.

"Es war ein richtig cooler Tag und es war heute mehr los als in den letzten zehn Tagen zusammen. Gleich zu Beginn sind wir einen 400 Meter hohen Dünenberg rauf gefahren, auf der anderen Seite beim Runterfahren hab ich dann eine Abrisskante übersehen und bin vier Meter ins Flache gesprungen, dabei hab ich mir ordentlich den Kopf angeschlagen. Danach war ich richtig munter", meint Walkner. Nachsatz: "Ich freue mich jetzt schon auf Morgen, ich bin richtig motiviert."

Die Rallye Dakar 2020 und der Kampf und das Podium geht in die finale Phase. Die letzte Etappe geht 447 Kilometer von Haradh nach Qiddiya wovon 374 Kilometer zur Wertungsprüfung zählen.

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