Nächste Hiobsbotschaft

Pleite-Brauerei musste Hälfte der Mitarbeiter abbauen

Die Krise lässt nicht nach: Die Brauerei Grieskirchen ist kürzlich pleite geworden. Nun musste das Unternehmen die Hälfte der Mitarbeiter reduzieren.

Oberösterreich Heute
Pleite-Brauerei musste Hälfte der Mitarbeiter abbauen
Die Brauerei Grieskirchen steckt nach wie vor in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Matthias Lauber

Eine Hiobsbotschaft nach der anderen: Anfang März brachte die Brauerei Grieskirchen GmbH einen Eigenantrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Korneuburg in Niederösterreich ein.

Es kam schließlich zu einem Sanierungsverfahren des traditionsreichen Unternehmens, das 1708 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Zur Erinnerung: Bereits Ende Februar gab es Hinweise auf eine Insolvenz. Damals wurden die Gehälter für den Jänner noch nicht ausbezahlt.

Jetzt wurde bekannt: Die Firma reduzierte die Zahl der Beschäftigten von 39 auf 24, wie Eigentümer Marcus Mautner Markhof gegenüber den "Oberösterreichischen Nahrichten" bestätigt.

Von einigen Mitarbeitern trennte sich das Unternehmen, andere haben den Betrieb freiwillig verlassen. Am Donnerstag fand in Korneuburg die sogenannte Berichts- und Prüfungstagsatzung statt. Laut Kreditschutzverband bewilligte das Gericht die Fortführung der Brauerei, da eine weitere Sanierung gelingen kann.

Hohe Energie- und Produktionskosten

Laut KSV erfüllte der Betrieb 2020 einen Sanierungsplan. Danach kam es jedoch zu einem "starken Anstieg der Energie- und Produktionskosten". Dieser stellte das Unternehmen vor Herausforderungen, da die Bierproduktion mit einem hohen Energieaufwand verbunden ist. Zusätzlich fielen die gestiegenen Personalkosten ins Gewicht.

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    Auf den Punkt gebracht

    • Die Brauerei Grieskirchen musste infolge ihrer Pleite die Hälfte ihrer Mitarbeiter entlassen, nachdem sie Anfang März ein Sanierungsverfahren am Landesgericht Korneuburg beantragt hatte
    • Die Entscheidung des Gerichts zur Fortführung des Betriebs wurde aufgrund gestiegener Energie- und Produktionskosten sowie erhöhter Personalkosten getroffen
    red
    Akt.