"Konkrete Hinweise"

Haft droht – Polizei ist Todeslenker auf den Fersen

Ein Unbekannter hat in Globasnitz einen jungen Fußgänger erfasst und tödlich verletzt. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck.
Newsdesk Heute
13.08.2026, 09:48
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Am Sonntag kam es auf der Bleiburger Straße in Globasnitz zu einem tragischen Vorfall: Ein 20-jähriger Fußgänger wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeuglenker angefahren und tödlich verletzt. Für den 20-Jährigen kam dann jede Hilfe zu spät. Er verstarb trotz Reanimationsversuchen einer First-Responderin und eines Notarztes an der Unfallstelle. Der Lenker beging Fahrerflucht und entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

Erste Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass es sich um einen Fall von grob fahrlässiger Tötung handelt. Die Beamten haben inzwischen Metallteile sichergestellt, die dem flüchtigen Fahrzeug zugeordnet werden könnten.

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Zeugen sahen Unfalllenker

Aufgrund von Zeugenaussagen geht die Polizei mittlerweile davon aus, dass der Todeslenker rund 100 Meter nach der Unfallstelle aus seinem Fahrzeug ausgestiegen ist. Als sich dann allerdings ein weiteres Fahrzeug näherte, soll die Person jedoch die Flucht und in Richtung St. Stefan ob Bleiburg ergriffen haben. Aufgrund der Dunkelheit – es war 4.23 Uhr – konnte die Frau nicht erkennen, um wen es sich bei der Person handelt, auch Angaben zum Fahrzeug waren nicht möglich.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, laufen die Ermittlungen derzeit auf Hochtouren. Die Polizei hofft, mithilfe der gefundenen Spuren und Hinweisen aus der Bevölkerung den Todeslenker rasch ausfindig machen zu können.

Laut Polizeisprecher Mario Nemetz gingen bereits um die 20 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Darunter seien auch einige "konkrete", so die "Kleine". Details nennt Nemetz unter Verweis auf ermittlungstaktische Gründe allerdings nicht.

Tatfahrzeug weiterhin gesucht

Die Bevölkerung wird gebeten, sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder zu verdächtigen Beobachtungen im Bereich der Bleiburger Straße an die zuständige Polizeidienststelle weiterzugeben. Noch ist unklar, um welches Fahrzeug es sich genau handelt.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei in Kärnten setzt alles daran, den Verantwortlichen für den tödlichen Unfall zur Rechenschaft zu ziehen. Ermittelt wird wegen des Verdachts der grob fahrlässigen Tötung. Es droht eine mehrjährige Haftstrafe.

Gleichzeitig bittet die Polizei erneut um Hinweise möglicher Zeugen. Speziell die Frage nach dem Verbleib des mit Sicherheit schwerbeschädigten Fahrzeuges sei zentral für die Ermittlungen. "Alle Hinweise können an die Polizeiinspektion Bleiburg unter der Nummer 059133/2142 oder an jede weitere Polizeidienststelle bzw. via Notruf 133 gerichtet werden und werden vertraulich behandelt", hieß es seitens der Polizei.

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