Ermittler haben neue Spur

Mann (20) totgerast – Unfalllenker blieb kurz stehen

Im Fall um einen tödlichen Unfall mit Fahrerflucht in Kärnten gibt es neue Details. Eine Zeugin soll den Unfalllenker beobachtet haben.
Newsdesk Heute
12.08.2026, 09:56
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Erschütternde Szenen spielten sich am Sonntagmorgen im Bezirk Völkermarkt ab: Ein 20-jähriger Kärntner war gerade zu Fuß auf dem Heimweg, nachdem er ein Feuerwehrfest in St. Stefan bei Globasnitz besucht hatte. Er soll sich am linken Fahrbahnrand Richtung St. Michael ob Bleiburg begeben haben.

Im Bereich Traundorf wurde der junge Mann dann von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Der Unfalllenker machte sich aus dem Staub. Für den 20-Jährigen kam dann jede Hilfe zu spät. Er verstarb trotz Reanimationsversuchen einer First-Responderin und eines Notarztes an der Unfallstelle.

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In diese Richtung flüchtete Unfalllenker

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte von einem Anrainer, der den Knall durch den Aufprall hörte und einer Autofahrerin, die an der Unfallstelle vorbeikam. Nun gibt es neue Hinweise zum Unfalllenker. Laut Zeugenaussagen soll dieser rund 100 Meter nach der Unfallstelle sein Fahrzeug kurz angehalten haben und ausgestiegen sein.

Als der Wagen der Zeugin sich näherte, soll die Person jedoch die Flucht und in Richtung St. Stefan ob Bleiburg ergriffen haben. Aufgrund der Dunkelheit – es war 4.23 Uhr – konnte die Frau nicht erkennen, um wen es sich bei der Person handelt, auch Angaben zum Fahrzeug waren nicht möglich.

DNA-Spuren sollen Ermittlungserfolg bringen

Jedoch fanden die Ermittler an der Stelle, an der der Unfalllenker angehalten haben soll, Gegenstände, die üblicherweise in einem Fahrzeug mitgeführt werden. Diese wurden gesichert und werden derzeit im kriminaltechnischen Labor des Landeskriminalamtes auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke untersucht.

Gleichzeitig bittet die Polizei erneut um Hinweise möglicher Zeugen. Speziell die Frage nach dem Verbleib des mit Sicherheit schwerbeschädigten Fahrzeuges sei zentral für die Ermittlungen. "Alle Hinweise können an die Polizeiinspektion Bleiburg unter der Nummer 059133/2142 oder an jede weitere Polizeidienststelle bzw. via Notruf 133 gerichtet werden und werden vertraulich behandelt", hieß es seitens der Polizei.

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