Polizei ermittelt gegen Österreicher nach Unfall

Zehn Zuschauer sind durch einen ungewöhnlichen Zwischenfall beim Autorennen zur US-NASCAR-Serie auf dem Charlotte-Motor-Speedway verletzt worden.

In der 121. Runde löste sich ein Seil einer über der Zielgeraden hängenden TV-Kamera, dadurch wurden nicht nur mehrere Autos wie jenes des führenden Kyle Busch beschädigt, sondern auch zehn Zuschauer verletzt. Drei mussten ins Krankenhaus gebracht werden, ihre Verletzungen waren aber leichter Natur. Der Sieg ging an Kevin Harvick.

"Ich habe es nicht kommen sehen, aber plötzlich zischte es und erwischte meinen rechten Vorderreifen", so der zu diesem Zeitpunkt führende Fahrer Busch. Das Rennen wurde zwei Mal abgebrochen, später zu Ende gefahren. Jetzt wird die Polizei nach Auftrag des NASCAR-Verbandes und des verantwortlichen TV-Senders FOX den Hergang des Unfalls ermitteln.

Im Visier der Fahnder ist die Firma "CamCat" aus Rekawinkel (NÖ): Sie liefert und betreut die "fliegenden Kameras" bei fast allen Rennen (auch dem berühmten "Daytona 500") und weltweit bei vielen Sportveranstaltungen (Ski, Fussball, Formel 1) und sogar bei Konzerten der Wiener Philharmoniker und aktuell auf dem Wiener Life Ball. "Wir wollen den Fall klären – und können noch froh sein, dass nicht die komplette Kamera abgestürzt ist!", so ein Sprecher von FOX.

Thomas Staisch

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