Freitagabend war es in Schrattenbruck zu einem großen Waldbrand gekommen – 280 Feuerwehrleute standen mit 30 Fahrzeugen bei Gluthitze im Einsatz. Zwischen dem Flughafen und der B10 mussten am Samstag 120 Florianis stundenlang löschen, insgesamt standen 35 Hektar Feld in Brand. Wegen der Hitze landeten zwei Feuerwehrmitglieder im Spital.
Dazu kamen Einsätze wegen mehrerer Vegetationsbrände, etwa in St. Georgen am Ybbsfelde.
Landesvize Stephan Pernkopf (VP) warnte: "Aufgrund der anhaltenden Hitzeperiode stehen die Wälder derzeit unter starkem Hitzestress." Die Waldbrandgefahr erreichte in NÖ die höchste Stufe, nach wie vor gelten in allen Bezirken Waldbrandverordnungen.
"Touren möglichst früh starten, die Mittagshitze meiden, ausreichend trinken", appelliert die Bergrettung NÖ/Wien. Binnen kurzer Zeit musste etwa die Bergrettung Mitterbach zwei Hitzeeinsätze abarbeiten.