Auf den Firmengeländen in Laimbach und Persenbeug im Bezirk Melk kam es in den vergangenen Wochen zu schweren Vorfällen. An mehreren Lkw sollen Radschrauben gelockert worden sein. Die Firma erstattete Anzeige bei der Polizei.
"Wir gehen davon aus, dass die Sabotage in unserem Werk in Laimbach passiert ist", sagt Petra Fastl von der Firma Frauendorfer gegenüber "Heute". Man habe bereits im Ort herumgefragt, doch niemand habe einen Täter gesehen.
Besonders tragisch: Es soll nicht der erste Fall dieser Art sein. Schon vor mehreren Jahren habe es Sabotage-Attacken gegeben. Danach wurden laut Fastl Sicherheitskameras aufgestellt. Doch wegen toter Winkel hätten die Angriffe weiter passieren können.
Allein jetzt gab es laut Firma zwei Vorfälle binnen drei Wochen. Vor fünf Wochen habe ein Lkw-Fahrer bemerkt, dass eine Radkappe gebrochen war. Vor zwei Wochen war Robert Frauendorfer selbst mit einem Lkw unterwegs, als er plötzlich seltsame Schlaggeräusche hörte.
"Als er nachgeschaut hat, hat er gesehen, dass die Radschrauben an den Rädern von jemandem absichtlich gelockert worden waren", so Fastl. Für die Firma ein Albtraum: Löst sich während der Fahrt ein Rad, kann das auf der Straße tödlich enden – sowohl für die Lkw-Fahrer als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Jetzt zieht das Unternehmen die Sicherheitsmaßnahmen weiter an. "Wir haben noch mal mehr Kameras aufgestellt, damit es in unserem Werk wirklich keine toten Winkel mehr gibt", sagt Fastl. Auch die Mitarbeiter wurden sensibilisiert. Vor jeder Fahrt sollen sie ihre Fahrzeuge noch genauer kontrollieren.
"Das ist eine ernste Sache, es geht hier um die Leben unserer Fahrer, aber auch um die Leben von anderen Verkehrsteilnehmern", betont Fastl. Mit dem Schritt an die Öffentlichkeit hofft die Firma, die Sabotage zu stoppen.
Schlusspunkt: Die Mitarbeiter sollen jetzt vor jeder Fahrt genau hinschauen - denn eine lockere Schraube kann auf der Straße zur tödlichen Gefahr werden.