Polizei jagt nun Pärchen-Schläger vom Reumannplatz

Die Teenager schlugen auf eine Frau und einen Helfer ein.
Die Teenager schlugen auf eine Frau und einen Helfer ein.Leserreporter
Nach der Gewalteskalation am Freitag in Favoriten, ermittelt nun die Polizei gegen die Schlägerbande. Die Verdächtigen stehen im Fokus der Behörden.

"Heute"-Leserreporter wurden am Freitag beim Reumannplatz in Wien-Favoriten Zeugen brutalen Attacken. Mehrere Teenager gerieten offenbar mit einem älteren Pärchen in Streit. Kurz darauf eskalierte die Situation: Sowohl die Frau, als auch der Mann wurden von der Teenie-Bande niedergeschlagen und getreten – "Heute" berichtete. Nun kommen immer mehr Details an Tageslicht.

Teenie-Bande schlug auf Helfer ein

Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, wurde die Polizei am besagten Abend mehrmals zum Reumannplatz alarmiert. Der erste Einsatz fand laut Polizeipressestelle gegen 16.45 Uhr statt. Zeugen gaben gegenüber den Beamten an, ein Mann sei von drei unbekannten Personen attackiert worden. Als ein 37-jähriger Wiener Zivilcourage zeigen wollte, wurde auch er niedergeschlagen. Während Passanten den Verletzten zur Hilfe eilten, flüchteten die Tatverdächtigen, als sie die Blaulichtsirenen hörten. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb allerdings erfolglos. Das Opfer selbst lehnte beim Eintreffen der Wiener Berufsrettung eine Behandlung ab. 

Jugendliche verprügelten 47-Jährige

Nur 45 Minuten später, also gegen 17.30 Uhr, wurde die Polizei zum nächsten Raufhandel an der Örtlichkeit gerufen. Die Schlägerbande soll nämlich zurückgekehrt sein und Zeugen zufolge zwei Männer (58,59) und eine Frau (47) attackiert haben. Den Teenagern ist es allerdings erneut gelungen zu flüchten. Glücklicherweise dürften die Opfer nicht ernsthaft verletzt worden sein, denn auch dieses mal lehnten sie den Rettungsdienst ab.

"Derzeit laufende Ermittlungen wegen des Verdachts des Raufhandels gegen unbekannte Täter. Hinweise zur Ausforschung der Tatverdächtigen werden in jeder Polizeiinspektion entgegengenommen", so die Pressestelle der Wiener Polizei gegenüber "Heute"

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