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Polizei muss renitenten Schwan abführen

Heute Redaktion
13.09.2021, 21:26

Der Vogel hatte sich wegen der Kälte ein wärmeres Plätzchen gesucht – mitten in der Einfahrt einer Tiefgarage – und wollte sich partout nicht mehr vertreiben lassen.

Ebenso anmutig wie widerwillig tänzelte am Montag ein Schwan über die Straßen des Münchner Bezirks Untergiesing-Harlaching. Gleich darauf folgten Polizei und Feuerwehr, die den weißen Wasservogel mit Argusaugen überwachten.

Der Grund für diesen skurrilen Gänsemarsch? Das Tier hatte sich auf der Suche nach einem warmen Plätzchen in der Tiefgarageneinfahrt eines Wohnanwesens gemütlich gemacht. Dort pflanzte er seinen gefiederten Hintern auf den Boden und ließ sich auch nicht von Autofahrern, die die Zufahrt nutzen wollten, beeindrucken.

Tier musste "sanftem Druck" nachgeben

Da er sein geschütztes Plätzchen nicht aufgeben wollte und die Bewohner trotzdem von ihrem Fahrtrecht Gebrauch machen wollten, wurden Polizei und Feuerwehr gerufen. Auch von den uniformierten Einsatzkräften ließ sich der Vogel nicht sonderlich beeindrucken und empfing die Ordnungshüter bei ihren Annäherungsversuchen mit einem lauten Fauchen.

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Mit Stangen und "sanftem Druck" wurde der renitente Schwan schließlich dazu bewegt, sein Lager aufzugeben und sich in Bewegung zu setzen. Die Kolonne mit dem Schwan an der Spitze und unter dem Begleitschutz von Feuerwehr- und Polizeibeamten setzte sich Richtung der nahe gelegenen Isarauen in Bewegung.

Nach einem gemächlichen Spaziergang und unter den Augen einiger amüsierter Passanten erreichte der stolze Vogel dann wieder seinen natürlichen Lebensraum.

(red)