Polizei trägt Randalierer aus der Oper, bekommt Applaus

In der Staatsoper sorgte ein 55-jähriger Deutscher für große Aufregung. Der Mann pöbelte mehrere Gäste an und störte die Vorstellung mehrmals.

Am Samstagabend spielte die Wiener Staatsoper mit "La Traviata" eine der bekanntesten Verdi-Opern weltweit. Ein 55-jähriger Deutscher war mit der Vorstellung im weltbekannten Haus am Ring jedoch alles andere als glücklich, denn: Noch vor der Vorstellung ging der Mann verbal mehrere Operngäste an. Als der Herr dann die Vorstellung störte, schritt die Polizei ein und trug den Deutschen hinaus.

Leserin: "Niemand wusste, wieso Herr abtansportiert wurde"

"Heute"-Leserin Rita war vor Ort, sie hatte sich auf "La Traviata" sehr gefreut. Plötzlich jedoch ging mitten in der Vorstellung das Licht an: "Der Mann wurde auf einmal abtransportiert, doch wieso er mitgenommen wurde, habe ich von meinem Platz aus nicht mitbekommen", so die Leserin im Gespräch mit "Heute". Zuvor hatte das Opernpersonal den sichtlich unzufriedenen Mann mehrmals verwarnt und sogar gebeten, den Saal zu verlassen.

Der Deutsche erwiderte jedoch: "Fassen Sie mich nicht an!" Dann kam die Wiener Polizei – für die anderen Gäste gab es eine Unterbrechung von 30 Minuten, da sich der Deutsche weigerte, die Oper zu verlassen. Für den Einsatz der Polizisten gab es von den Gästen tosenden Applaus.

Mann pöbelte und drohte mehreren Gästen

Auf Anfrage von "Heute"  bestätigte Polizei-Sprecher Markus Dittrich den Vorfall. Der Herr störte demnach die Vorstellung und hatte zuvor mehrere Gäste angepöbelt und sogar bedroht. Ob der 55-Jährige betrunken war, konnte der Pressesprecher der Polizei nicht sagen. Der Deutsche wurde von der Wiener Polizei mehrfach angezeigt.

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