Polizei warnt vor fiesem E-Mail-Trick von Betrügern

Der Mann bestellte Pool-Zubehör bei einer Firma in China.
Der Mann bestellte Pool-Zubehör bei einer Firma in China.iStock
Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche. So legen einen die Betrüger per Mail rein. 

Ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt ist zuletzt auf den Trick hereingefallen. Er bestellte bei einer Firma in China Ende Mai via Internet Poolzubehör. 

Bei der Bestellung überwies er 30 Prozent der Kosten, daraufhin ging die Ware in Produktion. 

"Nachdem die Ware in China erzeugt worden war und bereits in Containern auf dem Weg nach Europa war, erhielt er eine E-Mail, in der der 45-Jährige angewiesen wurde den restlichen Betrag zu überweisen", berichtet die Polizei.

Und genau an diesem Punkt haben sich dann offenbar die Betrüger eingeschaltet. "Kurz nach dieser E-Mail bekam er wieder eine E-Mail, in der er darauf aufmerksam gemacht wurde, dass sich die Kontonummer der Firma geändert hat. Da diese E-Mail genau so aussah wie die vorherigen dieser Firma, dachte er sich nichts und überwies das Geld auf das neue Konto."

Firma meldete sich

Dann passierte einmal wochenlang gar nichts. Bis zum 22. Juli. Da meldete sich nämlich die Firma und schrieb, es sei noch kein Geld eingegangen. 

Der Mühlviertler schickte einen Überweisungsbeleg. Da flog der Betrug auf. Die Kontodaten waren falsch. Die Bank des Mannes konnte die Transaktion nicht mehr rückgängig machen. 

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