Pöltls Ex-Team! Raptors sind neuer NBA-Champion

Die Toronto Raptors jubeln über den ersten kanadischen NBA-Titel der Geschichte.
Die Toronto Raptors jubeln über den ersten kanadischen NBA-Titel der Geschichte.Bild: imago sportfotodienst
Die Basketballer aus Toronto schlagen den großen Favoriten Golden State im sechsten Spiel und gewinnen den NBA-Titel.
Die Toronto Raptors sichern sich als erstes kanadisches Team in der Geschichte der NBA den Titel. Das Ex-Team des Wieners Jakob Pöltl (San Antonio Spurs) schlug die Golden State Warriors als Außenseiter in sechs Finalspielen der "Best of seven"-Serie.



Spiel 6 der NBA-Finals. Und wieder läuft alles gegen den Favoriten. Im fünften von maximal sieben Spielen verloren die Golden State Warriors ihren besten Mann: Kevin Durant. Sein Comeback dauerte 11:57, dann riss die Achillessehne. Fans hatten in der Heimarena in Oakland Plakate dabei: "Play for K", spielt für K(evin), stand da.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Doch es kommt noch bitterer für die Titelverteidiger. Klay Thompson knickt um, muss raus und während die Anhänger der Kalifornier noch ahnungslos hoffen, verlässt Thompson im letzten Viertel auf Krücken das Stadion. Die Frage ist nun: Können die Toronto Raptors davon profitieren, dass sie gegen ein Team spielen, das so wohl noch nie auf dem Court gestanden hatte?



Spiel 6 ist wieder ein enges, fünf Minuten vor Schluss steht es 99:99, eine Minute später 101:101. Dann macht Fred VanVleet den Dreier, die Warriors nehmen ein Time-Out, es steht eine spannende Schlussphase bevor, die darüber entscheidet, ob hier das letzte Spiel der Saison gespielt wird, oder ob die Warriors noch eine Chance bekommen.

Toronto erhöht gleich nach dem Time-Out auf eine Fünf-Punkte-Führung, und Kyle Lowry setzt noch einen drauf. Lowry ist der Mann, der in Spiel 5 in der letzten Sekunde den Meisterwurf vergab. Der Favorit kommt noch einmal ran, 37,7 Sekunden sind zu spielen, als die Raptors ihrerseits das Time-Out nehmen, DeMarcus Cousins hat gerade auf 108:109 verkürzt.

Zehn Sekunden vor Schluss dann leistet sich Torontos Danny Green einen Fehlpass, bei einem minimalen Vorsprung, das Stadion tobt, die Hoffnung ist wieder da, weil Ballbesitz. Golden State nimmt sein letztes Time-Out. Doch für einmal vergibt der Star: Stephen Currys Wurf landet auf dem Ring, es bleibt eine Sekunde. Zu wenig. Die Raptors retten den Vorsprung, gewinnen 114:110. Und bringen erstmals den NBA-Pokal nach Kanada.



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