"Habe ich noch nie gesehen"

"Popcorn-großer Hagel" – heftige Unwetter in Österreich

Am Montag wurden mehrere Regionen Österreichs von teils heftigen Unwettern getroffen. Im nördlichen Burgenland hagelte es etwa.
Newsdesk Heute
22.06.2026, 17:40
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Die Österreichische Unwetterzentrale (UWZ) warnt vor heftigen Unwettern in Österreich. Nach wie vor ist eine entsprechende Warnung in gleich sieben Bundesländern aufrecht! Bis auf Wien und Vorarlberg, wo Warnstufe Orange ("Markantes Wetter") gilt, herrscht in den übrigen Bundesländern, oder zumindest Teilen davon, eine rote Unwetterwarnung – "Gewitter und Hagel".

Eine Leserin aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung schildert "Heute" von einem turbulenten Nachmittag. Es habe "Popcorn-große" Körner gehagelt. Außerdem blitzte und donnerte es wie wild. Zusätzlich berichtet die 30-Jährige von einem immensen Starkregen. Einen solchen habe sie "noch nie gesehen".

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Der weitere Ausblick

Die Meteorologen der Unwetterzentrale prognostizieren auch für die kommenden Stunden noch kräftigen Schauern – "speziell im Berg- und Hügelland". Von dort aus werden sich diese auch in die Beckenlagen im Süden und den Donauraum ausbreiten. "Auch im östlichen Flachland steigt die Gewitterneigung an. Besonders das Potenzial für Starkregen und Hagel ist erhöht, lokal muss aber auch mit Sturmböen gerechnet werden", heißt es auf der Seite der UWZ.

Am Dienstag scheint verbreitet die Sonne, von der Tauernregion über die Obersteiermark bis ins Most- und Waldviertel halten sich Wolken. Vor allem dort sind ab dem späten Vormittag neuerlich heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einzuplanen. Diese breiten sich am Nachmittag auf weite Teilen des Landes aus. Besonders von Oberösterreich bis in den Süden der Alpenrepublik besteht erhöhte Unwettergefahr. Deutlich geringer ist die Gewitterneigung am Nachmittag nur im östlichen Flachland und im Rheintal.

Der Mittwoch bringt von Beginn an einiges an Sonnenschein. Tagsüber bilden sich im Bergland einige Quellwolken, die primär im südlichen Bergland zu teils kräftigen Schauern und Gewittern heranwachsen. Diese breiten sich am Abend vereinzelt auch auf die südlichen Beckenlagen aus. Meist trocken bleibt es hingegen im Norden und Osten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

Am Donnerstag scheint meist von früh bis spät die Sonne, die Gewitterneigung ist selbst über den Bergen gering. Am ehesten ist im westlichen Bergland am Nachmittag ein Schauer oder ein isoliertes Hitzegewitter nicht ganz ausgeschlossen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.06.2026, 17:50, 22.06.2026, 17:40
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